Brasilianischer Bloggertreff in Berlin – III EEBB

Eine Einladung zum „ III Encontro Europeu de Blogueiros Brasileiros“ –  Brasilianischer Bloggertreff in Berlin. Klingt spannend; da muss ich unbedingt hin!


poster-iiieebb
Also nichts wie anmelden! Aber ich war traurig, denn ich bekomme eine Absage, es wurde mir „ausgebucht“ gemeldet. Aber, es gibt noch ein zweite Change, die Warteliste und vielleicht komme ich doch noch rein wenn jemand /einige abgesagen.

Das Glück war auf meiner Seite und kurz vor dem Veranstaltungstermin wurde ich eingeladen an dem Event teilzunehmen.
Was für eine Freude! Schnell Tickets gekauft und Samstag war es nun soweit – ab nach Berlin um 59 Brasilianer-Blogger aus dem ganzen Europa kennenzulernen!

EEBB ermöglicht den brasilianischen Bloggern viele interessante Einblicke in die Blogosphere zu gewinnen, Erfahrungen sammeln, internationale Kontakte knüpfen und Möglichkeiten zum Networking.

Die Anreise nach Berlin war schlecht, 35 Minuten Zug-Verspätung, die Zeit fehlt mit natürlich, also in Berlin angekommen – schnell schnell zum Microsoft Berlin, als ich dort eintraf hat der Workshop schon kurz angefangen, was wirklich Schade war weil ich die Präsentation und Vorstellung von Claudia Bömmels von Brasileiros Mundo Afora, Nicole und Pacelli von Agenda Berlim, verpasst habe.

img_5614Das Programm hat mit Daniel Duclos von Ducs Amsterdam, angefangen, der uns lustig unterhaltsam erzählte wie er seinen Blog in eine rentabel Firma gewandelt hat und noch ein paar Grundregeln für erfolgreiche Blogs und eine gute Vermarktung.

img_5535Es folgte eine Präsentation von visitBerlin (Tourismusservice) die einer der Sponsoren waren, durch ihren Pressesprecher Christian Tänzler, der uns interessante Daten über den Tourismus der Stadt Berlin zeigte.

img_5549In der ersten Kaffee-Pause habe ich die Möglichkeit die Organisatorin und ein paar Mädels näher kennenzulernen, inklusiv Juliana Bezerra von Rumo a Madrid!

img_5598Aber wie es halt dann so ist in dieser Art von Bloggertreffen, wenn man „die Neue“ in der Gruppe ist und mit vielen Namen und Gesichtern konfrontiert wird, klappt nicht so gut, mit dem Merken der Namen oder dem Land in dem sie alle so leben. Nicht so schlimm, das ist eine „Hausaufgabe“ für demnächst!

img_5559Nach der Kaffee-Pause folgte im Workshop ein Beitrag mit Erick Weicker von Blog Euro Dicas, der uns über „SEO für Bloggern“ berichtet hat.

img_5564Die Zeit verging rasend schnell und so ist schon Mittagspause, jetzt gab es für mich die Möglichkeit ein bisschen tiefer mit Daniel von Ducs Amsterdam über seinen Vortrag zu sprechen.

img_5600Im Anschluß präsentierte sich die Firma GetYourGuide mit Denisa Kostolanyiovas, Business Development Manager.  Sie zeigte uns das Wirken dieser Firma, die sich mit Touren und Ticketsvermittlung für Zielstädte beschäftigen. Denisa bot uns auch Geschäfts-Modelle für eine Kooperation an.
Bei einer Verlosung hatte ich das Glück und habe eine Gift Box gewonnen 🙂

img_5586img_5591img_5651Danach führte uns Priscila Roque und Rafael Boro von Blog Cultuga vor, wie wichtig es ist, einen guten Inhalt und einen richten Aufbau mit aussagekräftigen Texten in einem Blog zu haben. Ein wirklich interessanter und profesioneller Vortrag, Glückwunsch ihr Beiden.

img_5603Ein weiteres highlight für mich war die Präsentation von Juliana von Eu ando pelo mundo mit dem Projekt  Calor nos Alpes und Rita von O Porto encanta mit dem Projekt  Duas Bloggers, um Caminho. Sie haben uns eindrucks voll vermittelt, wie man ein gutes Projekt mit einer guten Kooperation realisieren kann.

img_5617Abschließend diskutieren 5 Bloggerin plus die Moderatorin Rode von Entre Duas Culturas, die „Pros und Contras“ von den verschiedenen Networks – 1. YouTube mit Gisele von Viajar Pela Europa, 2. Twitter mit Suzana Paquete von That Good Trip,  3. Snapchat mit Letícia von Viva Viena, 4. Instagram mit Camilian von  Destino Munique und 5. Facebook mit Isa von Itália per Amore – und warum das Social Media Marketing so relevant fürs bloggen ist.

img_5630Zuletzt wurde Paris 🙂 als nächster Ort für denn IV EEBB-2017 annonciert, die von Martinha von Viajoteca und Renata von Direto de Paris organisiert wird und jeder Besucher bekam einen Eiffelturm-Schlüsselanhänger als Start-Event geschenkt.

img_3042Nach dem gemeinsamen Foto von dem super Fotografen Felipe Minnicelli, habe ich mich von allen verabschiedet. Voll motiviert mit vielen Ideen und guter Inspiration, gleichzeitig dankbar, dass ich dabei sein durfte, bin ich nach hause gefahren und werde jetzt versuchen das eine und andere umzusetzen.

Gruß und Kuss

 

 

 

 

Faszinierendes Nürnberg – Kaiserburg und Altstadt

Es war ein super Wochenende, mit vielen tollen Eindrücken!
Ich wusste nicht genau wie ich mit dem Schreiben anfangen soll, ich habe so viel gesehen, so viele nette Leute getroffen und kennengelernt, so viele wunderschöne Moment erlebt, dass es schwierig wird, alles in nur einen Post zu erzählen.
Ich fang jedoch logischerweise mit Samstag an.
Start an einem regnerischen Samstagmorgen in Braunschweig zu einem sonnigen Nachmittag in Nürnberg.
Dort wurde ich von einer „unheimlich“ netten Familie am Bahnhof abgeholt und hatte sofort volles Programm für den ganzen Tag.

img_4762Sie sind ausgesprochen hilfsbereite, nette und unkomplizierte Menschen. Ich möchte mich an dieser Stelle herzlichen bedanken bei Lars, Caro und Elisa, wie sehr ihr euch bemüht habt und für alles was ihr für mich getan habt.
Bei einem netten Restaurantbesuch lernte ich was die Franken so gerne EssenSchäufele mit Kartoffelklöße – und danach – rundum satt und zufrieden – haben wir eine Entdeckungstour durch Nürnberg und Fürth gemacht.

img_4765Total entspannt habe ich das Leben in der Altstadt durch die Gassen beobachten und ein Einblick in das tägliche Leben des Mittelalters gewinnen können.

img_4804 Am Ende des Tages, als Highlight es folgte dann das Michaeliskirchweihfest in Fürth, die größte Straßenkirchweih Bayerns fand an diesem Wochenende statt.
Ich war total überwältigt von dem was Nürnberg zu bieten hat und möchte auf jeden Fall einmal zurück kehren um den Rest zu sehen, den ich aus zeitlichen Gründen nicht sehen konnte!
Vielleicht habe ich ja Glück und werde ich mal spontan den Fotografen und Blogger C. Schanzenbach aus Nürnberg bei einer Tasse Kaffee treffen! Was denkst du Carlheinz?

Am nächsten Tage war ich dann auf dem BloggerBUREAU – Bloggerevent für Fashion- und Lifestyleblogger – mein Hauptgrund weshalb ich dieses Wochenende in Nürnberg war. Das Event verdient aber einen einigen Post, deswegen werde ich euch bis Donnerstag noch ein bisschen neugierig lassen, ok? Es wird sich mit Sicherheit lohnen!

Gruß und Kuss

img_4833

Die Frauenkirche. Der Hauptmarkt ist das Zentrum der Stadt – im Dezember findet hier der Christkindlesmarkt statt.

img_4834img_4832

img_4782img_4786img_4784

img_4767

Stadtmauer mit Wehrturm

img_4799img_4778img_4820img_4776

img_4814

Der Kettensteg ist die älteste, frei schwebende Hängebrücke Deutschlands.

 

img_4816

Der Kettensteg liegt direkt an der Pegnitz.

img_4825

Das Leben eines Henkers im Mittelalter wird sehr anschaulich hier dargestellt.

img_4772

Albrecht-Dürer-Platz – „Dürerhasen“

img_4790

Albrecht-Dürer-Haus

img_4774

img_4843

Reichsparteitagsgelände

Sightseeing und Einkaufen

img_4819

img_4837 img_4838img_4841img_4840img_4839Passei um fim de semana maravilhoso, com momentos inesquecíveis e ótimas impressões!
Eu nem sabia como começar a escrever esse texto,  ví tantas coisas lindas, conhecí muitas pessoas agradáveis e passei por tantos momentos maravilhosos que ficou difícil contar tudo em apenas um post.
Resolví começar, então, logicamente com o sábado.
Comecei esse dia, saindo de manhã de Braunschweig com chuva e chegando  numa tarde ensolarada em Nuremberg.
Fui recebida por uma super simpática e querida família que me esperava na estação de trem, já com uma programação completa para o dia.
Quero aproveitar este momento para deixar, novamente, meu muito obrigada a Lars, Caro e Elisa, sempre amabilíssimos, educados e atenciosos, por tudo que me proporcionaram nesse dia! Valeu!
Em um restaurante agradável, aprendi o que as pessoas dessa região – Franken – adoram comer – Schäufele mit Kartoffelklöße – ombro do porco, assado até que a casca se torne crocante, com bolinhos de batata – e depois – completamente cheios e satisfeitos – fizemos uma pequena excursão nas cidades de Nuremberg e Fürth.
Aproveitando cada minuto, andando pelas ruelas estreitas, observei a vida na velha cidade e obtive uma visão sobre o que poderia ter sido a vida cotidiana no tempo da Idade Média. Tomei um banho de história!
No final do dia, outro destaque foi a Michaeliskirchweihfest, na cidade de Fürth, a maior feira de rua na Baviera aconteceu exatamente neste fim de semana, que sorte!
Eu fiquei muito impressionada por tudo que Nuremberg tem para oferecer e com certeza gostaria de voltar um dia, com mais calma, para ver o resto que eu não conseguí, devido ao pouco tempo!
No dia seguinte eu estava participando do BloggerBUREAU – um evento para blogueiros de Moda e Lifestyle – a razão principal pela qual eu estava neste fim de semana em Nuremberg. Como esse evento merece um post especial, vou deixar vocês um pouco curiosos para quinta-feira, ok?
Vai valer a pena, com certeza!

Bjo e Tchau

Der Sensorische Tourismus

imagem4Heute bitte ich um eure Aufmerksamkeit für diesen Blogpost, weil ich etwas ganz besonderes für euch habe! Dieses Thema liegt ganz in meinem Herzen und ich habe beim Schreiben mein Bestes versucht!
Ich präsentiere euch, mit voller Stolz nun dieses wunderbare Projekt aus Brasilien und eine ganz kreative Kombinationen: Sinne + Tourismus = der Sensorische Tourismus!

????????????????????????????????????

Hinter den Kulissen des Projekts steht die Reiseführerin und  bloggerin Audmara Veronese, oder einfach Audy, eine Studentin des  Ausbildungslehrgangs „Reiseleiter“ in Sāo Paulo, Brasilien, die diese Reise entwickelt hat.

5

Audmara (Links), Alexandre Tôco und Cristiana Mello (beide Blind)

Seit mehr als einem Jahrzehnt ist sie als Freiwillige des Vereins Terra-Gruppe, die  auf die Einbeziehung von Menschen mit Sehbehinderungen durch Sport, Freizeit und Kultur arbeitet.
Da es in Brasilien noch kein Tourismus-Segment für Sehbehinderte und auch keine spezialisierte Führung gibt, die diese Bedürfnisse erfüllen kann, hat Audy erkannt, dass eine Lücke in diesem Tourismus-Bereich ist.
So wurde ihr „Erweitertes-Horizont“ Projekt geboren – die Entwicklung sensorische Reisen-Routen für blinde und sehbehinderte, die von sehenden Menschen auf Reisen begleitet werden. Es ist ein Tourismus, in dem alle 
diese Menschen Sinnerserfahrungen sammeln können.
Das Ziel ihrer Touren für diese Gäste ist es, unvergessliche Momente zu schaffen und bei der Wahrnehmung verschiedener Touristik-Punkte helfen soll – ein Erlebnis, dass die Sinne erweckt: gemeinsam riechen, hören, fühlen und schmecken!

3

(Foto Daniel Nunes Gonçalves)

img_2757

(Foto Daniel Nunes Gonçalves)

Ihre erste Reise mit einer Gruppe von zehn Blinden und Sehbehinderten ging auf eine Café-Farm, genannt Retiro Santo Antônio, etwa 200 km von São Paulo entfernt.

Es erwartet Audmara und Ihre „Touristen“ ein spannender und interaktiver Rundgang durch die Farm, einmal Café von einer ganz anderen Seite kennen zu lernen und dabei sich von Tast-, Geruchssinn, Gehör und Geschmack lenken zu lassen.
Die Gäste werden zu den wichtigsten Stationen der Café-Farm geführt und beteiligen sich an der Ernte, sie berühren die Bäume, fühlen die Textur, den Geschmack der Bohnen und erleben damit, was wir Sehende nicht nur durch zuschauen aufnehmen können.

imagem21imagem5 2Im Anschluss an die Besichtigung sind alle Teilnehmern herzlich eingeladen, ein „cafezinho“ (kleiner Kaffee)  zu genießen.
Audy möchte auch betonen, wie wichtig ist die totale Unterstützung von Regina Rocha de Souza Pinto, Geschäftsführerin von FRESP (Verband der Verkehrsunternehmen des Staates São Paulo) zu erhalten, die in vollem Umfang die zweite Reise in die Kaffeeplantage gesponsert hat und hilft dabei das Projekt rentabel zu machen. In der ersten Pilot-Reise wurde der Bus auch von FRESP gesponsert.

Möchtet ihr ein bisschen mehr über diese wunderschönes Projekt wissen?
Ich bat Audmara um ein Interview, aber um diesen Post nicht in die Länge zu ziehen, habe ich die Antworten auf diesen Link – Interview verlegt. Es lohnt sich diese vollständg zu lesen, vielen Dank für eure Aufmerksamkeit!

Danke Audy für deine Idee, für deine tolle Arbeit, die Bilder, das Interview und es ist schön, dass es wunderbare Menschen wie dich auf dieser Welt gibt! Weiter so!

Gruß und Kuss

imagem11Hoje peço a vocês uma atenção extra para este post, porque eu tenho algo muito especial para apresentar!
Algo que mexeu com o meu coração e, que, por isso, tentei dar o melhor de mim na hora de escrever esse artigo.
Apresento hoje, com grande orgulho, esse maravilhoso projeto brasileiro baseado em duas combinações muito criativas: turismo + sentidos =  Turismo Sensorial!
Por trás dos bastidores, como idealizadora, organizadora e responsável pelo projeto, encontramos a querida blogueira e guia de turismo Audmara Veronese – ou simplesmente Audy, uma estudante do curso Técnico em Guia de Turismo do Senac em São Paulo, que desenvolveu este – não muito comum – roteiro turístico como trabalho de conclusão do seu curso.
Já com experiência e prática de mais de dez anos, como voluntária, na organização Grupo Terra, que, entre outras coisas, cuida da inclusão de pessoas com deficiência visual nos esportes, lazer e cultura, Audy notou que não havia nenhum segmento de turismo para os deficientes visuais e nenhum guia especializado no Brasil, para atender a essas necessidades.
E foi daí que nasceu o projeto „Ampliando Horizontes – Experiências Sensoriais no Turismo para Pessoas Cegas e de Baixa Visão“ – juntamente com o desenvolvimento de rotas de viagem sensoriais para a inclusão de pessoas cegas ou com baixa visão, que seriam acompanhadas por pessoas com visão, as quais fariam o papel de guias.
É um tipo de turismo, no qual todas essas pessoas, juntas, têm a chance de recolher experiências através dos sentidos.
O objetivo de seus passeios é criar momentos inesquecíveis para esses turistas, lhes dando uma experiência de conhecer vários pontos turísticos, antes quase impossíveis de serem visitados, através dos outros sentidos que serão despertados na viagem: cheirar, ouvir, sentir e saborear!
A primeira viagem foi com um grupo de dez cegos e deficientes visuais para uma fazenda de café chamado Retiro Santo Antônio, cerca de 200 km de São Paulo.
Os convidados foram guiados para as principais estações do cafezal, participaram da colheita, tocaram as árvores, sentiram sua textura, o sabor dos grãos e viveram experiências que, para nós que enxergamos, com certeza, passariam despercebidas apenas com o uso da visão.
Após o passeio, todos os participantes foram convidados a desfrutar de um „cafezinho“ bem saboroso. 😉
Audy salienta também a importância do apoio e patrocínio de Regina Rocha de Souza Pinto, diretora executiva da FRESP (Federação das Empresas de Transportes de Passageiros por Fretamento do Estado de São Paulo), na viabilização deste projeto. Na primeira viagem, o ônibus foi patrocinado pela Fresp e graças a esse patrocínio, a segunda viagem ao cafezal também já foi realizada com sucesso!

Você gostaria de saber um pouco mais sobre este projeto maravilhoso?
Fiz uma entrevista maravilhosa com a Audy e, para que o artigo não ficasse muito extenso,  a coloquei aqui :  entrevista não deixem de lê-la,  vale a pena!

Obrigada Audy por essa idéia, pelo seu esforço de torná-la realidade, pelas fotos, pela entrevista e fico feliz por ainda existirem pessoas maravilhosas, como você, neste nosso mundo!

Bjo e Tchau

Hängematte nicht nur zum Entspannen!

IMG_2055Sind die Hängematten nur zum Entspannen?
Was fällt Dir spontal ein, wenn man über Hängematte spricht?
Die meisten sagen: Entspannung, Gemütlichkeit, Urlaub, Terrasse, Garten und das ist alles richtig!
Einfach mal abhängen – im wahrsten Sinne des Wortes!
Aber die Hängematten können auch Geborgenheit und auch Therapiemittel bei Krankheit und Stress sein!
Kennt jeder eigentlich die Geschichte der Hängematte?
Die Hängematte hat eine indianische Herkunft, die ursprünglich „hamaka“ genannt wurde und aus Reben und Lianen gemacht worden.
Für die Indianer waren die Hängematten nicht nur ein gemütlicher Ort der Entspannung, sie hatten viel mehr Nutzungsmöglichkeiten.
In die „Hamaka“ haben die Sklaven während der Kolonialzeit auch ihren Toten vergraben (schaurig/gruselig), oder wenn ihre „Herrschaften“ spazieren oder verreisen wollten, wurden sie darin „transportiert .
Mit der Ankunft der Portugiesen in Brasilien wurde durch die portugiesischen Frauen die einheimischen Technik verbessert, sie verzierten die Hängematten mit Fransen und anderen Mustern, dazu fanden sie auf ihren Terrassen oder im Schlafzimmern einen festen Platz.
Heute kennen wir auch den Namen „Redes“ – auf Portugiesisch – und diese werden in verschiedenen Formen und Materialien hergestellt, von dem traditionellen Garn, am Webstuhl mit „leichtem“ Geweb, handygemacht oder industrielle, aus Baumwoll-Stoffen oder synthetischem Materialien wie Nylon und weiteren Materialien.

IMG_1163IMG_1165Im Nordosten von Brasilien wird die Hängematte immer noch verwendet um im weitesten Sinne das Bett zu ersetzen, also der Nachtschlaf, nicht nur der Mittagsschlaf und natürlich finden wir sie traditionell in Strandhäuser (Wochenendhäuser), hier dienen sie in erster Linie zur Ruhe und Entspannung.

IMG_9107
IMG_9105IMG_9114 IMG_9115 IMG_9116 IMG_9117 IMG_9118Tipp:

Viele „Hängematten-Ungeübte“ legen sich der Länge nach in die Hängematte. Bei der brasilianischen Liegetechnik legst du dich nicht der Länge nach in die Hängematte, sondern diagonal – wie die folgende Abbildung gezeigt.

Gruß und Kuss

IMG_9108 IMG_9110As redes só servem para relaxar?
Qual a primeira coisa que vem à cabeça
quando se fala de uma rede?

Acho que todos pensarão – aconchego, relaxamento, férias, terraço, jardim  – e todos esses pensamentos estão certos!
Mas a rede passou de um mero instrumento de descanso, a também significar segurança de ter um lugar para dormir, decoração de ambientes e até ser usada como um meio terapêutico em algumas doenças e stress!
Mas todos sabem realmente a história da rede?
A rede tem uma origem indígena, originalmente chamada de „hamaka“ e feita com cipó e uma planta chamada liana.
Depois, no período colonial, a „hamaka“ era também usada pelos escravos para enterrarem seus mortos ou para o transporte e até para viagens dos seus „senhores“.
Com a chegada das famílias portuguêsas no Brasil, a tecnologia indígena foi melhorada pelas mulheres portuguêsas, que começaram a decorar as redes com franjas e outras estampas e passaram a usá-las também para descanso no terraço e no quarto de dormir.
Hoje em dia, as redes são produzidas em diferentes formas e materiais, desde do fio tradicional ou industrial,  até as feitas de tecidos de algodão ou sintéticos, tais como o nylon e outros materiais.
No nordeste do Brasil, a rede ainda hoje é usada para substituir a cama, e claro, também as encontramos nas casas de praia, de veraneio e nos terraços para descanso e relaxamento.

Bjo e tchau

Die perfekte Caipirinha

Die perfekte Caipirinha – das Rezept ist einfach: 50 ml klaren Zuckerrohrschnaps, 1 Esslöffel Zucker, 1 Limette und Eis.
Wenige Zutaten, aber viele Chancen Fehler zu machen. Glaubt mir, Caipirinhas gut zu machen ist Kunst!
IMG_8862
Die Geschichte dieses Getränks, offiziell von der Internationalen Vereinigung von Barmen seit 1994 anerkannt, spiegelt nicht nur die Geschichte der Cachaça in der internationalen Arena wider, sondern auch die brasilianische Kultur und den brasilianischen Lebensstil.
Das Wort „Caipirinha“, das aus dem Portugiesischen stammt (Caipira+inha -Verkleinerungsform), heißt übersetzt etwa so viel wie „Bauer“ bzw. „kleines Hinterwäldler-Mädchen“.
Legendäre Geschichten um die Caipirinha besagen, dass es eine Weiterentwicklung eines typischen Rezeptes für Hustensaft sein soll. Daraus resultiert wohl auch, dass man in Brasilien oft Limettensaft mit Knoblauch und Honig gegen Erkältungen und Grippen verwendet und mitunter wurde aus rein medizinischen Gründe in São Paulo etwas Alkohol dazugegeben, um den Effekt zu „verstärken“.
Dieses Rezept war bereits zu Zeiten der „Spanischen Grippe“ weitverbreitet, bis irgendwann Knoblauch sowie Honig aus dem Glas verbannt wurden: Die Caipirinha war in 1918 geboren! 😉

Vor kurzem habe ich mit ein paar deutschen Freunden diskutiert wie man „ die beste Caipirinha macht“!
„Schneide die Zitrone in vier“, sagt einer. „Nein, man muss zuerst die Schale entfernen“, kommt von anderer Seite. „Man muss in Scheiben schneiden“, folgt die nächste Aussage.
Das Rezept scheint einfach, aber will man es perfekt machen ist es nicht so einfach. Ich habe mit Experten von dem super klasse Strandrestaurant „Itapariká“ in Fortaleza über die Vorbereitung und Methoden einer guten Caipirinha gesprochen.
Es ist ziemlich einfach, aber es gibt Geheimnisse, die den Unterschied machen – wie so oft im Leben beim Zubereiten von Speisen und Getränken.

Um euren „Barkeeper Ruf“ (Amateur oder nicht) zu retten, werde ich Euch die Geheimnisse der Zubereitung dieses Getränks zu 100% „made in Brazil“ verraten, so dass ihr jetzt das volle Potenzial dieses leckeren Getränks zu schätzen wißt und bei euren Gästen als Experten glänzen könnt.

1. Glas
Noch etwas wichtiges ist die Caipi Gläser Auswahl! Die sollten fest (etwas dicker) und stabil sein, da immer im Glas die Limetten zerdrückt werden.
Mein nächster Tipp ist wichtig für die Abrundung der Caipirinha: Idealerweise wird die Caipirinha aus einem kleinen Glas (halb hohem) getrunken.
Die Bedeutung des kleinen Glases ist in woweit wichtig, weil sich darin der Zucker nicht absetzt und sich somit der abgerundete Geschmack nicht verändert.

IMG_88862. Frucht
Einer der wichtigsten Punkte bei der Herstellung von eurem Getränk ist das Wissen, welches ist die richtige Frucht, die mit dem entsprechenden Getränk kombiniert.
Cachaça passt mit Zitrusfrüchten am besten und dabei sind Limetten die richtigen für eine original Caipirinha.
Bei den Limetten sollte nicht gespart werden. Pro Caipirinha (Glas) verwendet man eine ganze Limette!

IMG_8841 3. Limetten Schneiden
Es gibt verschiedene Methoden um die Limette zu schneiden.
Einige schneiden sie in vier und dann noch zwei weitere Teile, wichtig: dabei den Strunk entfernen, weil er viele Bitterstoffe hat die das Getränk „verbittern“.
Manche mögen es allerdings den Strunk zu nehmen, während andere behaupten, dass damit ätherische Öl-Aromen der Caipirinha hinzuzufügt werden.
Besser ist es allerdings die Limette in dünne Scheiben zu schneiden, das verleiht dem Getränk genug Saft.

IMG_8864IMG_88654. Zucker
Der Kenner aus Brasilien verwendet den weißen raffinierten Zucker aus Zuckerrohr (hier verrate ich euch schon ein Geheimnis: nicht den braunen verwenden, denn der verändert den Geschmack des Zuckerrohrschnapses).
Etwa 2-3 Barlöffel/ 1EL vom weißen Rohrzucker (beim Großhändler zu kaufen) werden über die Limetten gestreut. Es ist zwar am Ende Geschmacksache, aber für das Getränk ist es wichtig die Harmonie zwischen Süße (Zuckermenge) und Säure (Limette) zu balancieren.

IMG_8867IMG_88725. Limetten stampfen/mörsern
Limetten mit Zucker mörsern bis der Saft aus den Limettenstücken ausgepresst ist.

Ihr werdet es an der Stärke eurer Limettenscheiben merken wie viel Kraft ihr aufwenden müsst um mit dem Mörserstößel Saft aus der Limette zu drücken.
(Ein weiteres Geheimnis: Versuch nicht den Stößel zu drehen oder die Schale der Limettenscheiben zu beschädigen, denn das Getränk wird die Caipirinha auch verbittern.)
Sehr wichtig: werwende niemals dazu einen Cocktail-Shaker: Caipirinha wird direkt im Glas zubereitet.
(Das nächste Geheimnis: zum Stampfen wählt man zwischen Kunststoff oder -besser- Holzstößel, mach es nicht mit Metallstößel da diese die Caipirinha Gläser beschädigen.)

IMG_88706. Die Cachaça
Die entscheidende Zutat für einen idealen Caipirinha!

Cachaça (sprich: Kaschassa) ist das Destillat vom Zuckerrohrsaft und kommt aus Brasilien.
Es gibt diejenigen, die mit Wodka (dann nennt man es: Caipiroska), Sake oder sogar Steinhäger das Getränk vorbereitet, also Geschmack ist Geschmack und darüber läßt sich nicht streiten – aber die klassische Caipirinha ist und bleibt mit Limetten, Zucker, Eis und Cachaça.
In Brasilien gibt es mehr als 400 verschiedenen Synonyme
für das Worte Cachaça die von fünf Regionen Brasiliens kommem. Die Brasilianer nennen sie auch „Pinga“, zu deutsch „Fusel“, mé (Honig), caninha (Zuckerröhchen), branquinha (kleines Weiß) usw. !
Das “Museu da Cachaça“ ist ein beliebtes Ausflugsziel in Ceará. Hier kann man die verschiedenen Zuckerrohr-Schnaps Sorten, die von den Einheimischen vorort gemacht werden, probieren.

CIMG0083 CIMG0089Hochwertige Cachaça reifen im Holzfass und werden nicht für Caipirinhas gemacht (zu schade!), diese werden in der Regel pur genossen, wir Deutschen sagen dann einen Schnaps oder Kurzen.

IMG_8888Also für „Mixgetränke“ gibt es sehr gute Cachaça, viele Marken und gute Qualität. Am Ende ist es Geschmacksache welche Marke ich verwende, für eure „Geschmacks-Findung“ solltet ihr einige verschiedene Marken testen um auf euren persönlichen Geschmack zu kommen.

7. Eis
Jetzt nur mit Eis das Glas auffüllen!

Die original Caipirinha ist mit einfachen Eiswürfel gemacht.
(Hier der nächste Geheimtipp: Benutzt niemals zu viele kleine Eiswürfel (crushed ice), diese schmelzen viel schneller als große und verwässern damit schnell den Geschmack des Cachacas. Ich zum Beispiel lehne diese wässrige Caipirinha ab. ;))

IMG_8875Jetzt nur noch kurz mit dem Barlöffel umrühren, Strohhalme dazugeben und dem perfekten Caipirinha-Genuss steht nichts mehr im Weg.

IMG_8883IMG_8880Fehler
Das ist ganz klar: wenig Eis, zu viel Zucker und wenig Limetten sind die häufigsten Fehler.
Nichts ist langweiliger als ein Caipirinha mit drei Stück Limette die im Glas schwimmen oder eine warme Caipi zu trinken.
Zu viel Zucker verdirbt auch den „sauren“ Geschmack der Limette – das Markenzeichen von Caipirinha – zusammen mit dem Aroma des Cachaças.

Kuriosität:
Für die nicht Alkoholtrinker gibt es hier in Deutschland – nicht in Brasilien – alkoholfreie Caipis, diese heißt Ipanema, dabei ersetzt man einfach den Cachaça mit Ginger Ale und etwas Maracujasaft!

Und ihr? Wie macht ihr eure Caipirinhas? … probiert es nach den Geheimtipps aus und sagt mir wie gut es euch geschmeckt hat, oder wie sehr ihr von euren Gästen gelobt wurdet 🙂

Gruß und Kuss
IMG_0296Auf dem Herbstmarkt in Meine verkaufe ich Caipi für einen guten Zweck!

IMG_4131Esse artigo de hoje escreví especialmente para os alemães!
Como todos no Brasil sabem fazer uma perfeita caipirinha, seria até uma „afronta“ tentar ensiná-los! 😉
Aqui na Alemanha, a caipirinha é feita com açucar mascavo e com crushed ice, o que dá um outro sabor e a deixa aguada em pouco tempo, por isso estou explicando como fazemos a original brasileira!
Hoje, como exceção, não fiz a tradução do texto alemão, mas vocês podem, mesmo assim, apreciar as belas fotos que, com certeza, vão deixá-los com água na boca!

Se alguém aí do Brasil tiver muito interesse e quiser a tradução, é só escrever aqui nos comentários e o farei o mais rápido possível, ok?!

Bjos e Tchau