Interview mit einem besonderen Gast

Heute bitte ich euch um eure Aufmerksamkeit für ein Interview, dass ich mit einem besonderen Gast geführt habe. Ich bin gespannt, wann ihr in dem Interview meinen Gast erkennt.

Etwas möchte ich euch verraten, mein Gast ist seit Jahren einer meiner besten Begleiter im Frühling wie im Herbst, allerdings ist es ein bisschen schwierig, ihn im Winter und Sommer bei mir zu haben!
Obwohl ich von „ihm“, also einen vermeindlichen männlichen Begleiter spreche,
Mädels, macht euch keine Sorgen, er macht meinen lieben Mann nicht eifersüchtig,
denn er selbst hat einen ähnlichen Begleiter und den ich finde auch super schön!
Genug der Anspannung, ich dokumentiere euch jetzt das ganze Interview und wünsche euch viel Spaß beim Lesen dieses interessanten Gesprächs.
Ich habe ihn bei mir zuhause zum Interview getroffen und das anschließende Shooting war auch bei mir zuhause, begleitet von einem wunderschönen sonnigen Tag, letzteres ist allerdings nicht richtig passend zu der Heimat meines Gastes! 😉

Interview

Wie heißt du und was bedeutet dein Name?

Ich heiße Trench-Coat und Trench-Coat hat im englischen die Bedeutung:
„trench“ für Graben oder Schützengraben und „coat“ steht für Mantel.

Und wann und wo bist du geboren?

Da ich ein „Mann“ bin, kann ich locker mein Alter verraten!
Eigentlich worden meine Vorfahren schon 1856 geboren, in 1912 hießen sie „Tielocken“,
sie waren allerdings ohne Gürtel und Knöpfe. Anmerkung: Wie schrecklich!!!
Endlich, während des Ersten Weltkriegs auf die Welt gekommen, also in 1914,
war ich wie ihr mich heute kennt! …. und, um deine Frage zu beantworten
ich bin also 103 Jahre alt und die wunderschöne Stadt London ist mein Geburtsort.

Das ist schön, sag mir, wer sind deine Eltern?

Meine Mutter habe ich nie kennengelernt, aber mein Vater heißt Thomas Burberry,
ein britischer Modedesigner und Herrenausstatter, der die Regenbekleidung revolutionierte
und Gabardine erfunden hat.

(Quelle: Youtube)

Das ist sehr interessant, wie würdest Du deinen Hauttyp beschreiben?

Mein Stoff ist atmungsaktiv und Wasser abweisend. Mein Hauttyp ist eigentlich Baumwolle und Gabardine nennt man mein Gewebe.

Eine tolle Geschichte, aber etwas anderes noch, warst du schon im Kino?

Ohhh mehrmals, der Film hat viel zu meiner Berühmtheit beigetragen, so wirkte ich in
vielen bekannten Filmen mit, wie z.B. in „Frühstück bei Tiffany“ mit Audrey Hepburn, „Casablanca“ mit Humphrey Bogart, war super chic mit Greta Garbo und Jane Fonda, bei „Inspector Columbo“ mit Peter Falk hatte ich auch eine Hauptrolle.

Ja wirklich, tolle Karriere, besonders in Deinem Alter, wie fühlt sich dein „alt zu sein“ so an und wie hast du dich in diesen 103 Jahre, mit deinen Vorfahren gerechnet, verändert?

Eigentlich, nicht wirklich, klassischerweise bin ich immer noch der alte Trenchcoat, beige, weißt du, das ist halt Tradition, aber wie die Entwicklung beim Nachwuchs so ist, haben meine Nachkommen gern unterschiedliche Farben, Längen und Modellevarianten; dabei benutzt der Nachwuchs auch gern andere Nachnamen wie Sandringham, Kensington, Westminster und Wiltshire.
Aber, egal welches Modell wird der Gürtel natürlich geknotet, und nicht durch die Schlaufe gezogen.
Du weißt ja wie das ist, wir entwickeln uns immer weiter und da kann auch ich nicht außen vor bleiben, der Trend der Zeit ist nicht aufzuhalten. Wichtig aber ist, ich habe schon mehr als 100 Jahre Geschichte „überlebt“ und bin klassisch genug auch in der Zukunft meinen Platz zu haben.

Das denke ich auch, Herr Trench Coat, ich bedanke mich herzlich für das liebevolle Interview, ich wünsche ihnen für die Zukunft alles Gute.
Zum Abschluss unseres aufschlussreichen Gesprächs möchte jetzt noch meinen Lesern ein paar Bilder aus diesem Shooting zeigen. Natürlich dürfen auch ein paar Familienmitglieder mit in den Fotos sein!

Tasche, Loafer und Brille Burberry

Seit ein paar Jahren ist er bei mir!

Gruß und Kuss

Karo, Nadelstreifen & Co / Xadrez, Risca de Giz & Co

Punkte, Streifen, Blumen oder Karo: all diese Muster haben was gemeinsam – das eine oder andere erscheint jedes Jahr immer als Highlights unter den Trends.
Elegant, schön, feminin, manchmal ganz schön wild und extravagant, finden wir diese Muster in allen Varianten nicht nur auf dem Laufsteg sondern auch im Wohnbereich, z.B. in Tischdecken, Kissen, Tapeten, Teppichen, Fliesen, Gardinen, und Polsterstoffen.
Diese Muster werden häufig gesehen, aber viele kennen die Namen nicht wirklich.
Ist das aber wichtig?
Nein, natürlich nicht, denn es gibt Dinge die man nicht wissen muss aber trotzdem interessant sind. 🙂
Zu diesen Dingen gehört für mich, z.B. die bekanntesten Stoffmuster, die sich regelmäßig auf Geweben wiederholen, zu kennen.
Ich habe nur ein paar ausgewählt, und zeige ich euch heute welche ich ganz besonders mag.
Welche Muster mögt ihr am liebsten?

Gruß und Kuss

Streifen, Polka-Dots, Animal Print, Pied-de-Poule und Pied-de-Coq – ich habe schon über jedes Muster einen Beitrag geschrieben, ihr könnt gern wieder schauen und vielleicht ist etwas neues für euch dabei.

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Nadelstreifen
Stoff mit feinen Streifen in regelmäßigen Intervallen, die von einigen Millimetern bis zwei Zentimetern liegen können. Normalerweise sind die Streifen hell auf einem dunklen Hintergrund. Sie wurden bekannt, vor allem durch den amerikanischen Gangster- Anzug in den 1920er und 1930er Jahren. Heutzutage ist Out of Business und sie sind auch in Frauenkleidern zu sehen.
Liberty-Muster
Benannt nach dem englischen Kaufhaus Liberty in London.
Der berühmte mit Blumenmustern bedruckte Stoff, der hellen oder dunklen Hintergrund haben kann, ist bereits seit 1875 beliebt.
Als der britische Unternehmer Arthur Lasenby Liberty ein Geschäft im Zentrum von London eröffnete und selbst die kleinsten Blumen-Designs (Blumenaufdrucke) auf die qualitativ hochwertigen Stoffen verarbeitetet hat.
Heute gibt es mehr als 500 Arten von Blumenmustern weltweit vermarktet werden.
Paisleymuster
Paisley steht für ein spezielles, florales Stoffmuster, das ursprünglich aus dem Orient stammte. Im 19. Jahrhundert wurde es über die schottische Stadt „Paisley“, nähe von Glasgow, durch englische Soldaten, in Form von gewebten Schals, von Indien nach Europa importiert.
Der Ursprung des Musters, das optisch an ein Komma erinnert, geht zurück auf ein Motiv aus dem Kaschmir im Himalaja und wurde ein Hippie-Mode-Symbole in den 70er Jahren.
Processed with MoldivFischgrat-Muster
Das typische Zickzack-Muster, das an Fischgräten erinnert. Das kann in nahezu allen Textilien vorkommen – von Anzügen, Jacken, Mänteln, Kostümen und Röcken über bis hin zu Wohntextilien.
Mondrian-Muster
Von dem niederländischen Maler Piet Mondrian inspirierte Moderichtung, bei der sich große, klare farbigen Rechtecke durch schwarze Balken absetzen.Die Trilogie der Farben Rot, Gelb und Blau dieses Künstlers finden wir in vielen Dingen des Alttags, auch wurde  Yves Saint Laurent davon inspiriert und entwarf erstmals in der Herbstkollektion 1965 diese Kunst-Triologie für seine Mode.
Missoni Muster
Ottavio Missoni ist durch den bunten Streifen im Zickzack-Muster berühmt geworden.

Processed with MoldivPrince-of-Wales-Karomuster
Klassischer Karo-Typ, so genannt, weil es für den König Edward VII, als er noch Prince of England war, als Jagdbekleidung entwickelt wurden.
Glencheck wird häufig mit dem Muster „Prince of Wales“ verwechselt.
Glencheck ist ein feines Karomuster, das in verschiedenen Farben ausgeführt wird. Verläuft aber über diesem Muster ein zweites kontrastfarbenes Karo, spricht man vom „Prince of Wales“.
Vichy-Karo
Der Ursprung des Musters kommt es aus der gleichnamigen französischen Stadt Vichy. Die Vichy-Karo’s wurden in den 50er Jahren berühmt, als Brigitte Bardot ein Kleid mit diesem Druck in Ihrer Ehe trug.
Heutzutage verwendet man sie für Hemden, Trachten und natürlich immer richtig als Picknick-Tischdecke, beim Kaffee oder beim Grillen. Die Engländer nennen diese Webart übrigens Gingham.
Burberry-Karo
Burberry hat das Muster zu seinem Markenzeichen genommen.
Das Karomuster wird in der Bekleidung der Burberry-Jacken verwendet, es stempelt den Namen der Marke in die Stoffe ohne den Namen Burberry auszusprechen.
Burberry verbreitet und schmückt heutzutage viele verschiedenen Gegenstände wie Schirme, Taschen, Schals usw., die man dadurch eindeutig dem Hause zuordnen kann.
Processed with MoldivTartan-Muster oder Schottenkaro
Stoffe mit Tartan-Muster wurden schon bei Mumien in China gesehen. Diese mehr als 4000 Jahre alten Muster wurden später als Schottenkaro in Schottland berühmt und im 16. Jahrhundert hat es Zugehörigkeit zu einem bestimmten Clan symbolisiert, jeder Clan hatte sein spezielles Muster, das in Form und Farbe individuell war.
Madraskaro
Das Madraskaro zeichnet ein großes, farbiges unregelmäßiges Gewebekaro.
Der Name Madras kommt aus der indische Region Madras und ist als ein Klassiker unter den Karomustern überall gesehen, so wie in Hemden und Blusen, als auch in Kleidern, Hosen, Schuhen und Taschen.
Argyle oder Burlington-Karo.
Schottische Rautenmotiv, Muster mit einer durchgekreuzten Raute, stammt vom schottischen Campbell-Clan aus Argyll, daher der Name. Bekannt ist es auch durch die berühmten Socken der Firma Burlington. Aktuell werden wir hier in Deutschland durch den Komiker Olaf Schubert den einen Argyle-Pullover als sein „Markenzeichen“ trägt.
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Bolinhas, listras, flores ou quadriculado: o que todas essas padronagens têm em comum – uma ou outra ou algumas ao mesmo tempo, em anos alternados, têm lugar de destaque na moda e estão sempre sendo atualizadas para os padrões de cada época.
Elegantes, bonitos, femininos, por vezes, bastante selvagens e extravagantes, encontramos esses desenhos em todas as versões, não só na passarela, mas também em casa e na decoração, por exemplo, em toalhas de mesa, almofadas, papel de parede, tapetes, telhas, cortinas e estofados.
Vemos esses tecidos em todos os cantos, mas muitos não sabem sequer como eles se chamam.
Mas isso é importante?
Não, claro que não, mas existem muuuitas coisas que não precisamos necessariamente saber, mas que, mesmo assim, são interessantes.
Uma dessas coisas para mim, por exemplo, é saber como se chamam as diversas padronagens encontradas nos tecidos, ou seja desenhos realizados na própria tecelagem e que se repetem regularmente nos tecidos.
Selecionei alguns exemplos e vou mostrar-lhes hoje os que eu particularmente gosto.

Risca de Giz
Tecido com listras finas em intervalos regulares, que podem variar de poucos milímetros a dois centímetros. Normalmente, as tiras são claras em um fundo escuro. Tornou-se conhecido, especialmente no terno dos gangsters americanos na década de 1920 e 1930. Hoje em dia, fora o conhecido traje business, também pode ser visto em roupas femininas.
Floral Liberty
Seu nome tem origem na loja de departamentos britânica Liberty, em Londres.
O famoso tecido estampado com padrões florais, que pode ser de fundo claro ou escuro, já é popular desde 1875 quando o empresário britânico Arthur Lasenby Liberty abriu uma loja no centro de Londres e começou, ele mesmo, a imprimir as pequenas flores sobre tecidos de muita qualidade.
Hoje, existem mais de 500 tipos de padrões florais comercializados em todo o mundo.
Paisley
Paisley significa um padrão de tecido especial, que lembra o desenho de uma vírgula. Originalmente tem sua história no Oriente, precisamente na cidade Caxemira, nas Cordilheiras do Himalaia.
No século 19, foi trazido da India para a cidade Escocesa Paisley, perto de Glasgow, pelos soldados ingleses, em forma de cachecol e xales.
Anteriormente conhecido como Cashmere, também virou ícone da moda hippie na década de 70.
Espinha de Peixe
O ziguezague típico que lembra um esqueleto de peixe. Além de ser muito usado em casacos, ternos, casacos esportivos e sportswear, também é muito visto na tapeçaria.
Mondrian
Tem origem nas pinturas do holandês Piet Mondrian, onde retângulos de diversos tamanhos com diferentes cores vivas são divididos por barras pretas.
Missoni
Ottavio Missoni se tornou mundialmente conhecido pelas coloridas listras com a padronagem em zig zag.
Príncipe de Gales
Tipo de xadrez clássico, assim chamado graças às vestimentas de caça feitas especialmente para o Rei Eduardo VII, da Inglaterra, quando ele ainda era príncipe de Gales.
Xadrez Vichy
A origem desse xadrez se encontra na cidade francesa com o mesmo nome Vichy. O xadrez Vichy tornou-se famoso nos anos 50, quando Brigitte Bardot usou um vestido com esta padronagem no seu casamento.
Hoje em dia, muito conhecida como xadrez “piquenique”, também se encontra nas camisas e vestido de alguns trajes típicos e, claro, na mesa do café, ou no churrasco. Em Inglês chama-se Gingham.
Burberry
Esse xadrez é a padronagem do forro dos casacos Burberry e tornou-se sua marca registrada.
Essa padronagem só não é usada nos casacos, como em muitos itens diferentes, como guarda-chuvas, bolsas, cachecóis, etc.
Tartan ou Xadrez Escocês
O xadrez tartan já foi observado em múmias na China.
Esta padronagem com mais de 4.000 anos de idade tornou-se famosa somente mais tarde como xadrez padrão na Escócia e no século 16, simbolizava e identificava os diversos Clãs de famílias tradicionais. A cada família pertencia um tartan diferente.
Xadrez Madras
A padronagem do Xadrez Madras, surgida no final do século XIX, é marcada pelo desenho do xadrez colorido, grande e irregular. O nome vem da região indiana Madras e, como um xadrez clássico, é visto em todos os lugares, tanto em camisas e blusas, como também em vestidos leves, calças, sapatos e bolsas.
Argyle ou Xadrez Burlington
Tipicamente escocesa, essa padronagem pertencia ao clã escocês de Campbell da região de Argyll, daí o nome. Também ficou muito conhecida pela famosa fábrica de meias Burlington e aqui na Alemanha, também pelo pulôver usado pelo comediante Olaf Schubert.