Wie viele Gläser braucht man wirklich?
In meiner Serie „Alles rund um den Tisch“ möchte ich heute ein Blick in den Wohnzimmerschrank geben! Manchmal entstehen Blogthemen ganz nebenbei – zum Beispiel beim Aufräumen. 😊
In den letzten Tagen habe ich mein Wohnzimmer gründlich durchgesehen und dabei auch meine Gläser, Vasen und Dekorationen sortiert. Über die Jahre sammelt sich bekanntlich einiges an: Wassergläser, Weingläser, kleine Gläser für besondere Anlässe – und manchmal fragt man sich irgendwann ganz ehrlich: Brauche ich das alles wirklich?
Diese Frage hat mich dazu gebracht, einmal genauer darüber nachzudenken und recherchieren, wie viele Gläser man eigentlich im Alltag benötigt.
Natürlich hängt das immer vom eigenen Lebensstil ab. Wer häufig Gäste empfängt – so wie ich – oder gerne festlich deckt – auch so wie ich, wird mehr Gläser brauchen als jemand, der meist im kleinen Kreis isst. Trotzdem gibt es so eine gewisse Grundausstattung, mit der man im Alltag sehr gut auskommt.
Ich bin gespannt auf eure Meinungen und Tipps und möchte gerne wissen, ob ihr meinen Schlussfolgerungen zustimmt. 😌
Die Grundausstattung: Wassergläser
Wassergläser gehören zu den Gläsern, die man am häufigsten benutzt. Sie stehen fast täglich auf dem Tisch. Eine praktische Menge sind etwa sechs bis acht Wassergläser. Damit ist man für den Alltag gut ausgestattet und hat auch genügend Gläser, wenn einmal Besuch kommt.
Ergebnis – Ich habe zwei verschiedene 6-Sets für die Gäste bereitgestellt und sechs weitere in der Küche für unseren täglichen Gebrauch. 😌
Weingläser – wie viele sind sinnvoll?
Viele Haushalte (meiner inklusive) besitzen eine große Sammlung verschiedener Weingläser. In der klassischen Tischkultur unterscheidet man zwar zwischen Rotwein- und Weißweingläsern, doch im Alltag reicht oft eine kleinere Auswahl völlig aus.
Für die meisten Situationen sind, laut meiner Recherche, sechs Weingläser (nur??? 😅 ) eine sehr gute Basis. Wer häufiger Gäste einlädt oder gerne eine festliche Tafel deckt, kann natürlich auch acht oder zwölf Gläser bereithalten. Ergebnis – Ich habe mich für jeweils 12 Stück entschieden! 😁.
Sektgläser für besondere Momente
Sektgläser werden im Alltag meist seltener gebraucht, gehören aber zu besonderen Anlässen einfach dazu – etwa bei einem Geburtstag oder einem festlichen Essen.
Auch hier sind sechs / acht Gläser für viele Haushalte völlig ausreichend.
Es fiel mir schwer, mich hier zu entscheiden, denn wir haben zwei besondere Sets, die wir nur zu besonderen Anlässen benutzen, wie z.B. Weihnachten!
Ergebnis – es waren noch etwas mehr als 8 Gläser Sekt übrig.🤭
Spezialgläser – wirklich notwendig?
Neben den klassischen Gläsern gibt es noch viele weitere Varianten: Likörgläser, Cocktailgläser, Grappagläzer, Dessertgläser oder spezielle Gläser für bestimmte Getränke.
Solche Gläser können natürlich schön sein, aber sie gehören nicht unbedingt zur Grundausstattung. Wer sie selten benutzt, kann sich überlegen, ob wirklich alle im Schrank bleiben müssen.
Manchmal genügt eine kleine Auswahl – oder man entscheidet sich bewusst dafür, nur die Lieblingsstücke zu behalten.
Ergebnis – Beim Ausmisten blieben bei uns einige im Schrank, von anderen habe ich mich getrennt.

Ein kleiner Blick in den eigenen Schrank
Beim Sortieren meiner Gläser ist mir wieder einmal bewusst geworden, wie schnell sich im Laufe der Jahre vieles ansammelt. Wir haben einfach unzählige Gläser aller Kategorien! Manche Gläser stammen von besonderen Anlässen, andere waren Geschenke, andere gehörten meiner Schwiegermutter, wieder andere hat man irgendwann einfach gekauft, weil sie einem gefallen haben.
Beim Aussortieren hilft es, sich eine einfache Frage zu stellen:
Benutze ich dieses Glas wirklich noch?
Zum Schlus
Am Ende gibt es natürlich keine feste Regel dafür, wie viele Gläser man besitzen sollte. Entscheidend ist vor allem, dass die Auswahl zum eigenen Alltag passt. Manchmal tut es gut, den Schrank einmal zu öffnen, alles in Ruhe anzusehen – und sich bewusst für die Gläser zu entscheiden, die man wirklich gerne benutzt.
Denn auch beim Tischdecken gilt: Weniger kann manchmal mehr sein. 😜
Gruß & Kuss










Hast Du vielleicht meinen Glasschrank ausgeräumt, liebe Claudia? Schaut nämlich so aus… 🙂
Ja, viel zu viel häuft sich an im Laufe der Zeit und des langen Lebens. Die Zeiten ändern sich und viele Gläser werden nicht mehr in dieser Menge in meinem Haushalt gebraucht.
Deine Anzahl der Behaltenen finde ich sehr stimmig.
Wohin hast Du die anderen?
Herzliche Grüße und eine schöne neue Woche!
Sieglinde
Liebe Sieglinde, jetzt musste ich lachen – nein, ich war nicht heimlich an deinem Glasschrank! Aber offenbar sehen unsere Schränke sich wirklich ein bisschen ähnlich. 😄
Über die Jahre sammelt sich einfach einiges an, und manches bleibt dann nur noch aus Gewohnheit stehen. Ein paar Gläser habe ich tatsächlich verschenkt. So fühlt sich der Schrank jetzt wieder viel luftiger an.
Liebe Grüße und dir auch eine schöne neue Woche!
Guten Morgen Claudia, die empfohlene Anzahl wäre mir auch zu wenig. Ich finde es so, wie Du es jetzt nach dem Aussortieren hast perfekt. Ich habe schon lange einen Kaufstopp für Gläser, weil ich genügend besitze, selbst wenn mal eins kaputt geht. Aber nicht zu viele, dann würde ich auch aussortieren.
Die Oma uns Opa Gläser sind ja süß. 🥰
Ich wünsche Dir einen schönen Tag, liebe Grüße Tina
Ja, liebe Tina, diese empfohlenen Zahlen sind manchmal etwas theoretisch. Im echten Leben darf es ruhig ein bisschen mehr sein. So wie es jetzt im Schrank ist, fühlt es sich für mich wirklich genau richtig an. Die Oma-und-Opa-Gläser haben bei mir natürlich einen kleinen Bonusplatz. 🥰
Dein Kaufstopp ist übrigens eine gute Idee – manchmal ist Nicht-Kaufen die beste Ordnung im Schrank. 😄
Ganz liebe Grüße!
Da sagst du was 🙂 Ich habe vor einiger Zeit meine Schränke aufgeräumt und einige alte Sachen entsorgt. Da hat sich ganz schon was angesammelt im Laufe der Jahre. Ich glaube, es ist ganz individuell, wie viele Gläser ein Haushalt wirklich braucht. Man sollte nur die Übersicht behalten 😀
Liebe Grüße
Sabine
Ja, liebe Sabine, diese „stillen Sammlungen“ entstehen ganz von allein – man merkt es oft erst beim Aufräumen. 😄
Du hast recht: Wie viele Gläser man braucht, ist wirklich sehr individuell. Ein bisschen Ordnung im Schrank hilft da schon enorm.
Ganz liebe Grüße!
Eine schöne Ausstattung an Gläsern hast du. Daher sehen auch deine gedeckten Tafeln immer so stimmig und harmonisch aus. Dafür braucht man etwas mehr im Schrank.
Ich brauche auch viele Gläser und liege so wie du, über dem was man „wirklich“ braucht. Aber es macht eben Freude den Tisch auch mit schönen Gläsern decken zu können.
Besonders schön finde ich deine Sektflöten.
Liebe Grüße
Vielen Dank, liebe Andrea! 😊 Ja, ein paar Gläser mehr im Schrank schaden tatsächlich nicht, wenn man gern den Tisch schön deckt. Ich finde auch, dass die Gläser viel zur Stimmung auf dem Tisch beitragen – fast wie kleine Schmuckstücke. Und genau deshalb sammelt sich mit der Zeit doch einiges an.😉
Wie schön, dass dir die Sektflöten gefallen!Die sind wirklich besonders!
Liebe Grüße!
Liebe Clau,
irgendwann merkt man, dass man von allem ein wenig zu viel hat. Ein bisschen Erbe, selbst gekauftes, usw. Früher war es selbstverständlich, dass die Kinder all die Gegenstände weiter verwendet haben. Man muss selber entscheiden wie es für einen selbst besser ist. Viel Spaß beim Sortieren!
Da hast du völlig recht, liebe Moni – mit der Zeit sammelt sich einfach vieles an: ein bisschen Erbe, ein bisschen selbst gekauft, vielleicht noch Geschenke dazu. Früher war tatsächlich vieles dafür gedacht, über Generationen weitergegeben zu werden. Heute geht man damit oft anders um.
Ich schaue einfach mal ganz in Ruhe, was bleiben darf und was vielleicht ein neues Zuhause findet. 😊
Liebe Grüße und bjos
Jetzt muss ich lachen. Wirklich. Die Schränke meines Vaters sind voll mit hochwertigem, zauberhaften Kristall. Und das steht da bestimmt schon seit 60 Jahren. Benutzen tut es niemand. Mein Vater hat abends keine Gäste. 🙂
Trotzdem würde ich es nicht grundlos übers Herz bringen das zu entsorgen. Ich weiß, dass meine Mutter sich das erspart hat, oder geschenkt bekam. Früher waren teure Gläser und Geschirr das, was heute vielleicht teure Kosmetik und solche Behandlungen sind.
Dafür hat meine Ma kein Geld ausgegeben. 🙂 Und so hat eben jeder seine eigenen Präferenzen. Ich brauche weder teure Gläser, noch Kosmetikbehandlungen. Rudi sammelt Gitarren und Technikequipment.
Rotweingläser kann ich allerdings nicht genug haben, denn da schmeiß ich regelmäßig eines zam.
BG Sunny
Solche Schränke kenne ich tatsächlich auch – voll mit wunderschönem Kristall, das kaum noch benutzt wird. Aber ich verstehe dich total: Weggeben fällt schwer, wenn man weiß, welche Geschichte dahinter steckt.
Dein Vergleich mit den „Luxusausgaben“ früher und heute gefällt mir sehr – früher waren Gläser und Geschirr eben etwas Besonderes, auf das man stolz war. Heute sind es andere Dinge.
Und Rotweingläser (bei mir lieber Weißweingläsern) 😉… ja, davon kann man wirklich nie genug haben! Die haben bei mir auch schon das eine oder andere Abenteuer hinter sich.😄
Ganz liebe Grüße!
Liebe Claudia,
natürlich kann ich mit deiner beachtlichen Sammlung nicht mithalten – das wäre auch unverhältnismäßig bei nur 40 qm :-))) – aaaaber ich muss auch sagen, dass ich bei den Gläsern, die ich besitze, ganz schön anspruchsvoll bin. Wein oder Prosecco trinke ich aus Kristallgläsern, sonst schmeckt es mir nicht… und auch meine Wassergläser sind sehr hübsch. Ich trinke z.B. nie Rotwein, also hab ich meine Rotweingläser mal aussortiert – und nie vermisst! Falls ein Besuch Wert darauf legt, muss er seinen Rotwein halt aus Weißweingläsern trinken :-))))
Wenn man wie du oft Gäste empfängt, sind deine Gläser gar nicht so viele…! Sehr hübsch finde ich übrigens deine Untersetzer aus Resin! <3
Gruß & Kuss,
Maren