Aus dem Leben – Aus der Küche: Sommer-Shakshuka

Willkommen zu einer neuen Folge von „Aus dem Leben – Aus der Küche“ – meiner kleinen Serie mit Geschichten rund ums Essen, leckeren Rezepten und ein bisschen Alltag – diesmal geht es um ein Gericht, das ich bisher tatsächlich noch nie gegessen hatte: Shakshuka.

Und jetzt kommt’s: Es stammt aus dem Haus einer Brasilianerin. 😉

Aber fangen wir von vorne an.

Meine Freundin Andrea konnte wegen der Arbeit nicht zu meinem Geburtstagsfrühstück kommen. Das war natürlich schade, aber sie hatte schnell eine andere Idee und lud meinen Mann und mich einfach zum Mittagessen zu sich ein.
„Es gibt Pasta“, hatte sie uns am Telefon noch verraten. Tja … weit gefehlt! 😂

Bei Andrea angekommen, erwartete uns nämlich nicht nur Pasta, sondern auch eine wunderbar sommerliche Shakshuka als Vorspeise mit knackigem Gemüse, orientalischen Gewürzen und ofenfrischem Brot und ein köstliches Dessert!

Und was soll ich sagen? Es war einfach herrlich! 😋

Ich hatte Shakshuka vorher noch nie gegessen und – ich gebe es zu – auch noch nie davon gehört. Da musste ich natürlich sofort nach dem Rezept fragen.

Aber was ist eigentlich Shakshuka?

Bevor ich euch das Rezept verrate, habe ich mich natürlich erst einmal schlaugemacht.

Shakshuka wird heute ganz eng mit der israelischen Küche verbunden und ist dort ein sehr beliebtes Gericht. Die Wurzeln liegen vermutlich in Nordafrika, besonders im Maghreb. Jüdische Einwanderer aus nordafrikanischen Ländern brachten das Gericht nach Israel, wo es schließlich zu einem festen Bestandteil der Küche wurde.
Auch der Name ist interessant: „Shakshuka“ bedeutet ungefähr „Mischung“. Und das passt eigentlich ziemlich gut, denn in der Pfanne wird schließlich eine bunte Mischung aus Gemüse, Gewürzen und Eiern vereint.
Traditionell werden Eier direkt in einer würzigen Tomaten-Paprika-Sauce gegart. Mittlerweile gibt es aber, laut Andrea, unzählige Varianten.

Und Andreas Sommer-Version mit frischem Gemüse hat mir besonders gut gefallen. 🍅🌶️🫑

Sommer-Shakshuka

Zutaten für 2–3 Personen:

  • 4 Eier
  • 1 Zwiebel
  • 1–2 Knoblauchzehen
  • 1 rote Paprika
  • 1 gelbe Paprika
  • 1 kleine Zucchini
  • 3–4 reife Tomaten
  • 1 EL Tomatenmark
  • 2 EL Olivenöl
  • 1 TL Paprikapulver
  • ½ TL Kreuzkümmel
  • etwas Chili nach Geschmack
  • Salz und Pfeffer
  • frische Petersilie oder Koriander
  • frisches Bauernbrot zum Servieren

So wird’s gemacht:

  • Zuerst Zwiebel und Knoblauch schälen und klein schneiden. Paprika, Zucchini und Tomaten waschen und ebenfalls in kleine Stücke schneiden.
  • Das Olivenöl in einer großen Pfanne erhitzen und Zwiebel und Knoblauch darin glasig dünsten.
  • Dann Paprika und Zucchini dazugeben und einige Minuten mitbraten.
  • Anschließend kommen die Tomaten und das Tomatenmark dazu. Alles gut verrühren und mit Paprikapulver, Kreuzkümmel, Chili, Salz und Pfeffer würzen.
  • Die Gemüsemischung darf nun bei mittlerer Hitze ein bisschen vor sich hin köcheln, bis das Gemüse schön weich ist und eine aromatische Sauce entstanden ist.
  • Jetzt kommen die Eier ins Spiel. 🥚
  • Mit einem Löffel kleine Mulden in die Gemüsemischung drücken und jeweils ein Ei hineinschlagen.
  • Die Pfanne mit einem Deckel abdecken und die Eier bei niedriger Hitze stocken lassen. Zum Schluss noch etwas frische Petersilie oder Koriander darüberstreuen – und fertig!

Am besten kommt die Pfanne direkt auf den Tisch. Dazu ein schönes Stück Bauernbrot, mit dem man die leckere Sauce wunderbar auftunken kann.

Einfach, sommerlich und richtig lecker. ❤️

Und was kommt danach?

Eigentlich war der schöne Nachmittag damit aber noch lange nicht vorbei.
Denn Andrea kennt mich gut. Und sie weiß natürlich auch, dass man mich mit einem kleinen Fotoshooting im Garten ziemlich leicht glücklich machen kann.
Also ging es nach dem Essen nicht etwa direkt nach Hause, sondern noch hinaus in ihren Garten. 📸😂
Was dabei herausgekommen ist und welches Outfit ich an diesem Tag getragen habe, zeige ich euch im zweiten Teil.
Denn der heutige Nachmittag war nicht nur etwas für den Magen, sondern auch für den Kleiderschrank. 😉

Fortsetzung folgt … 🌿👗

Und liebe Andrea: Danke für die leckere Überraschung, das schöne Mittagessen und natürlich dafür, dass du mich mit deiner Shakshuka überhaupt erst auf den Geschmack gebracht hast. ❤️

Gruß & Kuss

11 Kommentare

  1. Ein wunderbares Gericht. Shakshuka kann man immer essen.
    Sommer-Shakshuka kannte ich allerdings noch nicht. Danke dir und Andrea für das tolle Rezept. 💕

    Auf die Outfit-Fotos freue ich mich schon.

    Liebe Grüße

    • claudialasetzki

      Ja, liebe Andrea, Shakshuka geht wirklich immer! 😋 Ich kannte Sommer-Shakshuka auch nicht und war daher sehr überrascht.
      Vielen Dank!
      Ganz liebe Grüße! ❤️

  2. .Tina von Tinaspinkfriday

    Liebe Claudia, das ist ja toll, dass du Shakshuka kennengelernt hast.☺️ Ich kenne es aus Tunesien, da gibt es das leckere Gericht ganz oft, auch aus der Hotelküche. Eine tolle Idee hatte Andrea und dann noch ein Shooting. Klasse. Ich muss auch wieder fotografieren, mir fehlen Bilder. 😅
    Herzliche Grüße auch an Andrea, Tina

    • claudialasetzki

      Liebe Tina, dann kennst du Shakshuka ja schon viel länger als ich! 😂 Ich habe es tatsächlich erst durch Andrea kennengelernt und war sofort begeistert.
      Und ja, das Shooting musste natürlich sein – bei uns wird eben nicht nur gekocht, sondern auch gleich noch fotografiert, nicht wahr? 😉😂
      Liebe Grüße und schönes Wochenende!❤️

  3. Da sollen tatsächlich nur 4 Eier drin sein? Sieht irgendwie nach viel, viel mehr aus. Aber lecker und einfach. Vielen Dank also für’s teilen.
    Bei mir hätte so ein Shooting nach dem Essen nicht unbedingt sein müssen, 1. wegen dem Blähbauch und 2. weil bestimmt irgendwo ein Fleck auf den Sachen gewesen wäre *gg*

    Viele Grüße

    • claudialasetzki

      Liebe Sabina, jetzt ist auch das Eier-Rätsel gelöst! 😂 Das Rezept ist eigentlich für 2–3 Personen ausgelegt, aber wir waren zu fünft. Meine Freundin hat wahrscheinlich einfach noch ein paar Eier mehr reingemacht. 😉 Deshalb sah es wohl nach deutlich mehr als vier aus. Hauptsache, es war lecker – und das war es definitiv! 😋❤️
      Was das Shooting danach betrifft: Ich gebe zu, der Zeitpunkt war vielleicht etwas mutig. 😂 Aber Flecken auf dem Outfit gab es zum Glück keine – und Blähbauch – auch nicht! 🤣 🤣🤣
      Liebe Grüße und schönes Wochenende! ❤️

  4. Schaut ja total lecker aus, das köstliche Sommer-Shakshuka!
    Danke für das feine Rezept an Andrea und Dich.
    Ich habe es mal in München in einem israelischen Lokal gegessen. Genau mein Geschmack.
    Jetzt freu ich mich auf Deine Fotos, die Andrea gemacht hat…
    Ein schönes Wochenende wünsche ich Dir herzlich,
    Sieglinde

    • claudialasetzki

      Liebe Sieglinde, dann weißt du ja schon, wie lecker Shakshuka schmeckt! 😋 Ich kannte es vorher tatsächlich noch gar nicht und bin jetzt ganz begeistert davon. Andrea hat mit ihrem Sommer-Shakshuka wirklich einen Volltreffer gelandet. Und das anschließende Shooting durfte natürlich auch nicht fehlen. 😂 😉
      Ganz liebe Grüße und dir auch ein schönes Wochenende! ❤️

  5. Siber Monica

    Liebe Clau,
    freue mich auf das nächste Treffen bei Dir.
    Da gibt es bestimmt Shakshuka.
    Neue Gerichte sind immer willkommen.

  6. Ich mache mir sowas ähnliches in der Pfanne eigentlich recht oft, weil es schnell geht, habe bisher aber nicht gewusst, dass es „Shakshuka“ heißt :-))) Den Namen hab ich erst kürzlich in einem Frühstückscafé gelesen und mich gefragt, was es ist. Dank dir kenne ich jetzt nicht nur die Hintergründe, sondern hab gleich auch noch ein tolles Rezept. ich werde es weiterhin gerne variieren, aber dass man die Eier nicht vorher verquirlt, finde ich neu, das probiere ich gerne mal aus.
    Danke fürs Teilen und die Fotos machen Appetit! ;-)))
    Liebe Grüße Maren

  7. Das sieht lecker aus? Sind da auch noch Kichererbsen mit in der Pfanne?
    Shakshuka kenne ich auch. Rudi war ja viele Jahre bei einer israelischen Firma. Habe es schon zu Hause gemacht und im Restaurant gegessen.
    Ich koche immer etwas ganz ähnliches aus Ofengemüse (allerdings mit Auberginen) und meist geht es von den Gewürzen (Zimt) dann eher in die griechische Richtung. Aber der Grundgedanke ist gleich.
    Definitiv ein Gericht für viele Lebenslagen und Jahreszeiten.
    BG Sunny
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