Der Sensorische Tourismus

imagem4Heute bitte ich um eure Aufmerksamkeit für diesen Blogpost, weil ich etwas ganz besonderes für euch habe! Dieses Thema liegt ganz in meinem Herzen und ich habe beim Schreiben mein Bestes versucht!
Ich präsentiere euch, mit voller Stolz nun dieses wunderbare Projekt aus Brasilien und eine ganz kreative Kombinationen: Sinne + Tourismus = der Sensorische Tourismus!

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Hinter den Kulissen des Projekts steht die Reiseführerin und  bloggerin Audmara Veronese, oder einfach Audy, eine Studentin des  Ausbildungslehrgangs „Reiseleiter“ in Sāo Paulo, Brasilien, die diese Reise entwickelt hat.

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Audmara (Links), Alexandre Tôco und Cristiana Mello (beide Blind)

Seit mehr als einem Jahrzehnt ist sie als Freiwillige des Vereins Terra-Gruppe, die  auf die Einbeziehung von Menschen mit Sehbehinderungen durch Sport, Freizeit und Kultur arbeitet.
Da es in Brasilien noch kein Tourismus-Segment für Sehbehinderte und auch keine spezialisierte Führung gibt, die diese Bedürfnisse erfüllen kann, hat Audy erkannt, dass eine Lücke in diesem Tourismus-Bereich ist.
So wurde ihr „Erweitertes-Horizont“ Projekt geboren – die Entwicklung sensorische Reisen-Routen für blinde und sehbehinderte, die von sehenden Menschen auf Reisen begleitet werden. Es ist ein Tourismus, in dem alle 
diese Menschen Sinnerserfahrungen sammeln können.
Das Ziel ihrer Touren für diese Gäste ist es, unvergessliche Momente zu schaffen und bei der Wahrnehmung verschiedener Touristik-Punkte helfen soll – ein Erlebnis, dass die Sinne erweckt: gemeinsam riechen, hören, fühlen und schmecken!

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(Foto Daniel Nunes Gonçalves)

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(Foto Daniel Nunes Gonçalves)

Ihre erste Reise mit einer Gruppe von zehn Blinden und Sehbehinderten ging auf eine Café-Farm, genannt Retiro Santo Antônio, etwa 200 km von São Paulo entfernt.

Es erwartet Audmara und Ihre „Touristen“ ein spannender und interaktiver Rundgang durch die Farm, einmal Café von einer ganz anderen Seite kennen zu lernen und dabei sich von Tast-, Geruchssinn, Gehör und Geschmack lenken zu lassen.
Die Gäste werden zu den wichtigsten Stationen der Café-Farm geführt und beteiligen sich an der Ernte, sie berühren die Bäume, fühlen die Textur, den Geschmack der Bohnen und erleben damit, was wir Sehende nicht nur durch zuschauen aufnehmen können.

imagem21imagem5 2Im Anschluss an die Besichtigung sind alle Teilnehmern herzlich eingeladen, ein „cafezinho“ (kleiner Kaffee)  zu genießen.
Audy möchte auch betonen, wie wichtig ist die totale Unterstützung von Regina Rocha de Souza Pinto, Geschäftsführerin von FRESP (Verband der Verkehrsunternehmen des Staates São Paulo) zu erhalten, die in vollem Umfang die zweite Reise in die Kaffeeplantage gesponsert hat und hilft dabei das Projekt rentabel zu machen. In der ersten Pilot-Reise wurde der Bus auch von FRESP gesponsert.

Möchtet ihr ein bisschen mehr über diese wunderschönes Projekt wissen?
Ich bat Audmara um ein Interview, aber um diesen Post nicht in die Länge zu ziehen, habe ich die Antworten auf diesen Link – Interview verlegt. Es lohnt sich diese vollständg zu lesen, vielen Dank für eure Aufmerksamkeit!

Danke Audy für deine Idee, für deine tolle Arbeit, die Bilder, das Interview und es ist schön, dass es wunderbare Menschen wie dich auf dieser Welt gibt! Weiter so!

Gruß und Kuss

imagem11Hoje peço a vocês uma atenção extra para este post, porque eu tenho algo muito especial para apresentar!
Algo que mexeu com o meu coração e, que, por isso, tentei dar o melhor de mim na hora de escrever esse artigo.
Apresento hoje, com grande orgulho, esse maravilhoso projeto brasileiro baseado em duas combinações muito criativas: turismo + sentidos =  Turismo Sensorial!
Por trás dos bastidores, como idealizadora, organizadora e responsável pelo projeto, encontramos a querida blogueira e guia de turismo Audmara Veronese – ou simplesmente Audy, uma estudante do curso Técnico em Guia de Turismo do Senac em São Paulo, que desenvolveu este – não muito comum – roteiro turístico como trabalho de conclusão do seu curso.
Já com experiência e prática de mais de dez anos, como voluntária, na organização Grupo Terra, que, entre outras coisas, cuida da inclusão de pessoas com deficiência visual nos esportes, lazer e cultura, Audy notou que não havia nenhum segmento de turismo para os deficientes visuais e nenhum guia especializado no Brasil, para atender a essas necessidades.
E foi daí que nasceu o projeto „Ampliando Horizontes – Experiências Sensoriais no Turismo para Pessoas Cegas e de Baixa Visão“ – juntamente com o desenvolvimento de rotas de viagem sensoriais para a inclusão de pessoas cegas ou com baixa visão, que seriam acompanhadas por pessoas com visão, as quais fariam o papel de guias.
É um tipo de turismo, no qual todas essas pessoas, juntas, têm a chance de recolher experiências através dos sentidos.
O objetivo de seus passeios é criar momentos inesquecíveis para esses turistas, lhes dando uma experiência de conhecer vários pontos turísticos, antes quase impossíveis de serem visitados, através dos outros sentidos que serão despertados na viagem: cheirar, ouvir, sentir e saborear!
A primeira viagem foi com um grupo de dez cegos e deficientes visuais para uma fazenda de café chamado Retiro Santo Antônio, cerca de 200 km de São Paulo.
Os convidados foram guiados para as principais estações do cafezal, participaram da colheita, tocaram as árvores, sentiram sua textura, o sabor dos grãos e viveram experiências que, para nós que enxergamos, com certeza, passariam despercebidas apenas com o uso da visão.
Após o passeio, todos os participantes foram convidados a desfrutar de um „cafezinho“ bem saboroso. 😉
Audy salienta também a importância do apoio e patrocínio de Regina Rocha de Souza Pinto, diretora executiva da FRESP (Federação das Empresas de Transportes de Passageiros por Fretamento do Estado de São Paulo), na viabilização deste projeto. Na primeira viagem, o ônibus foi patrocinado pela Fresp e graças a esse patrocínio, a segunda viagem ao cafezal também já foi realizada com sucesso!

Você gostaria de saber um pouco mais sobre este projeto maravilhoso?
Fiz uma entrevista maravilhosa com a Audy e, para que o artigo não ficasse muito extenso,  a coloquei aqui :  entrevista não deixem de lê-la,  vale a pena!

Obrigada Audy por essa idéia, pelo seu esforço de torná-la realidade, pelas fotos, pela entrevista e fico feliz por ainda existirem pessoas maravilhosas, como você, neste nosso mundo!

Bjo e Tchau

9 Kommentare

  1. Eine wunderbare Sache. Ich könnte mir vorstellen das diese Lücke überall auf der Welt zu finden ist?! Schön dass Du darüber berichtest Claudia.
    Schönen Montag, liebe Grüße Tina

  2. Liebe Claudia da zeigt sich wieder dein großes Herz. Was für eine tolle Idee und Aktion. Ich hoffe solche Projekte finden noch viele Nachahmer.
    LG Petra

  3. Das ist eine tolle Idee und ich denke, Audmara hat Recht: Reisen ist inklusiv und zwar überall auf der Welt. Nicht nur die blinden und sehbehinderten Menschen profitieren von einer solchen Tour, sondern auch alle anderen. Eine Erkenntnis, die vermutlich noch viel zu wenig durchgedrungen ist.
    Liebe Grüße
    Fran

  4. Eine großartige Idee so etwas zu organisieren und durchzuführen. Das sollte es überall geben 🙂

    Liebe Grüße <3

  5. Ich finde diese Idee auch super gut. Nicht nur, dass man Menschen durch Befestigungen und Markierungen schützt, sondern ihnen auch Dinge bietet, wo sie einen Urlaubsort eben mit anderen Sinnen erfahren können als nur mit Augen, Ohren und Nase. Ich glaube das auch der Tastsinn ein Bild von einem fremden Ort entstehen lässt.
    LG Sunny

  6. 🙂 Liebe Claudia,
    ich finde, dass das eine ganz tolle Aktion ist!
    Das hat Nachahmungswert. Toll, dass Menschen gibt, die so etwas machen.
    Danke, dass Du darüber berichtest.
    Ganz herzliche Grüße von der anderen C 🙂

  7. joachim lehner

    Eine ganz tolle Idee von Audmara, und ich freue mich, dass du darueber berichtet hast, wuesste sonst gar nicht, das es sowas tolles ueberhaupt gibt. Hoffe, das gibt es auch anderswo.

    LG – Regina

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