Mode ist so eine Sache – meine Modesünden von damals und heute

Mode ist ja so eine Sache… 😄
Was wir früher ganz schlimm fanden, tragen wir plötzlich wieder – und manchmal sogar mit richtig viel Freude.
Genau darum geht es in diesem Beitrag, der Teil einer weiteren Initiative der ü30-Blogger ist, mit dem Titel „Modesünden, die ich heute liebe“ – oder eben auch die, die ich immer noch nicht an mich ranlasse.

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Ich nehme euch mit auf eine kleine Zeitreise durch verschiedene Jahrzehnte und zeige euch:

  • Was für mich früher ein No-Go war und heute ganz selbstverständlich ist.
  • Was ich damals schon nicht mochte – und heute erst recht nicht.
  • Und was ich früher getragen habe, aber heute einfach nicht mehr geht.

Und ich kann jetzt schon sagen: Ich bin heute deutlich kritischer als früher.
Meine No-Gos sind mehr geworden – aber gleichzeitig weiß ich auch viel besser, was mir wirklich gefällt. Und das fühlt sich ehrlich gesagt ziemlich gut an.

70er Jahre – Boho & Co.

Fließende Stoffe, lange Kleider, Maxiröcke, leichte Blusen – genau das macht für mich diesen entspannten 70er-Vibe aus. Dazu Hüte und ein bisschen Schmuck, fertig ist der Look.

Früher No-Go: Psychedelische Prints.
Heute liebe ich: Lange Kleider, Maxiröcke, luftige Blusen.
Immer noch No-Go: Psychedelische Prints (die werden einfach nicht meine Freunde 😄).

80er Jahre – laut und bunt

Die 80er waren laut, bunt und manchmal auch ein kleines bisschen drüber – aber genau das macht sie heute wieder spannend. Schulterpolster, Puffärmel, klare Silhouetten – das mag ich inzwischen richtig gern.

Früher No-Go: Neonfarben, große Volumen.
Heute liebe ich: Schulterpolster, Puffärmel.
Immer noch No-Go: Neonfarben und alles, was mir zu „viel“ ist.

90er Jahre – schlicht, aber nicht langweilig

Die 90er waren bei mir damals ziemlich präsent – und ehrlich gesagt: Ich habe fast alles getragen! 😄 Heute sehe ich das ein bisschen anders.

Früher No-Go: gab es kaum – ich war dabei!
Heute liebe ich: Oversize-Hemden, Jeansjacken.
Heute No-Go: T-Shirts solo (für mich nur noch mit Blazer oder beim Sport),
High-Waist-Hosen – sind einfach nicht mehr meins, Transparenz – fühlt sich für mich nicht mehr richtig an.

2000er – oh ja… sehr mutig

Die 2000er waren mutig. Sehr mutig 😄
Und einiges davon kommt ja gerade wieder zurück.

Früher No-Go: Colour Blocking, Athleisure,Sonnenbrillen mit farbigen Gläsern.
Heute liebe ich: Colour Blocking (dosiert!), Athleisure (dosiert!), Sonnenbrillen mit farbigen Gläsern, Bling-Bling-Schmuck, Allover-Denim.
Heute No-Go: Bauchfreie Tops, Low-Rise-Jeans, Bandeau-Tops mit Strass
und diese knalligen Shirt-Prints.

Und was nehme ich daraus mit?

Mode kommt immer wieder – aber wir selbst verändern uns.
Und genau das ist eigentlich das Spannende: Man darf Trends neu entdecken, anders kombinieren, vielleicht auch mutiger sein als früher.
Und gleichzeitig ganz klar sagen: Das bin ich – und das eben nicht mehr.

Wie ist das bei euch?
Gibt es Modesünden, die ihr heute plötzlich liebt?
Oder Teile, bei denen ihr sagt: „Nie wieder!“
😄

Gruß & Kuss

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13 Kommentare

  1. Wir haben die gleichen Nicht-Lieben bei den ‚Sünden‘. Puffärmel nehme ich nur wohldosiert, mag es aber leiden. Und diese langen, gemusterten Kleider ich immer wunderschön und glaube, dass es nicht zu mir passt.

    Deine Sündenreise war eine Lesefreude und alles, was ich mitnehme ist: Du liebst Mode, du bist offen für sie und weißt, was zu dir passt.

    Mehr geht nicht.

    Liebe Grüße
    Nicole

    • claudialasetzki

      „Wohldosierte Puffärmel“ – trifft es einfach perfekt, liebe Nicole! 😄
      Und bei den langen, gemusterten Kleidern manchmal weiß man einfach, dass es nicht das eigene ist. Und das ist ja auch völlig okay.
      Genau dieses „offen sein, aber trotzdem wissen, was passt“ ist für mich heute das Schönste an Mode. Vielen lieben Dank! 💛
      Liebe Grüße!

  2. Die Mode-Collagen über die Jahrzehnte hinweg finde ich toll. Schön so einen Überblick zu sehen.
    Du hast dir aus jeder Epoche das gewählt, was dir am besten steht. Einfach perfekt. <3

    Bauchfrei mochte ich auch noch nie und Bandeau-Tops stehen mir nicht. Auch da bin ich ganz bei dir.

    Schönes Wochenende für dich, liebe Grüße <3

    • claudialasetzki

      Ja, liebe Andrea, man sieht einfach auf einen Blick, wie sich alles entwickelt hat… und auch ein bisschen, wie man selbst sich verändert hat! 😄
      Bauchfrei und Bandeau – das bleibt bei mir auch ganz entspannt im „Nein, danke“-Bereich jetzt! 😄
      Ich wünsche dir auch ein wunderschönes Wochenende! Vielen Dank!

  3. .Tina von Tinaspinkfriday

    Liebe Claudia, ich liebe Deine Fotos! Du wusstest schon immer, was Dir steht und so einige No-Gos teile ich mit Dir. Tatsächlich bin ich heute mutiger als früher, glaube ich zumindest. 😅
    Die letzte Collage ist der Hammer! Dieses Rot und Pink und beides zusammen! Mega schön. Ich bin großer Fan💕
    Ich wünsche Dir ein wunderschönes Wochenende, liebe Grüße Tina

    • claudialasetzki

      Ahhh, das freut mich riesig, liebe Tina – vielen lieben Dank! 💛
      Ich glaube ja auch, dass man mit der Zeit mutiger wird… aber auf eine andere Art. Nicht mehr „alles ausprobieren“, sondern eher: bewusst das tragen, was sich richtig anfühlt. 😄
      Dieses Rot mit Pink macht wirklich gute Laune!
      Ganz liebe Grüße und dir auch ein tolles Wochenende!

  4. Deine Collagen der Modejahrzehnte sind toll ausgewählt.
    Claudia, Deine Modeliebe ist offensichtlich und wenn es jemals bei Dir Modesünden gegeben hat, dann sind sie aus ebendieser entstanden und damit gar keine… <3
    Deine Fotos zeigen: Du hast schon immer gewusst, was Du mochtest und das dann auch modisch ausgelebt.
    Das macht Dich einfach aus und steht Dir bis heute. Das gefällt mir sehr.

    So begleitet uns Mode durchs Leben und ist immer ein wichtiger Teil davon und von uns selbst. Das finde ich sehr spannend.
    Herzlich,
    Sieglinde

    • claudialasetzki

      Deine Worte haben mich wirklich berührt, liebe Sieglinde, vielen Dank für deinen so schönen und wertschätzenden Kommentar! 💛
      Du hast so recht: Wenn überhaupt, dann entstehen „Modesünden“ ja aus Liebe zur Mode – und dann sind sie eigentlich gar keine. 😄
      Ich glaube auch, dass Mode einen durchs Leben begleitet und immer ein Teil von einem selbst ist. Mal leiser, mal lauter – aber immer da.
      Ganz liebe Grüße!

  5. Herrlich sind deine Fotos und auch deine „Jetzt“-Fotos im Look des jeweiligen Jahrzehnts. Ich bin begeistert von Farbe und Color-Blocking an dir – das Pink mit dem Rot sieht sensationell aus.
    Für mich gibt es keine Modesünden, nur Entwicklungen. Stilfindung ist nix anderes als Selbstfindung, und man spürt sehr deutlich, wenn jemand „Stil“ hat. Bei dir spüre ich es jedenfalls. Ich liebe deinen heutigen Stil.
    Ich finde das Thema auch sehr spannend!
    Liebe Grüße und einen schönen Sonntag
    Maren

    • claudialasetzki

      „Keine Modesünden, nur Entwicklungen“ – das ist so ein schöner Satz, den nehme ich mir direkt mit, liebe Maren! Ja, das ist! 💛
      Ich freue mich total, dass du meinen Stil so wahrnimmst. Wie lieb von dir!
      Und jaaa… Rot und Pink, toll, nicht wahr? 😄
      Ganz liebe Grüße und dir einen schönen Sonntag ✨

  6. Sehr schön deine Stilreise liebe Claudia. Es gab und gibt immer wieder Trends, die man nicht mitmacht. Zum Glück ist die Mode soll vielfältig, dass man sich das Beste herauspicken kann. Du bist immer sehr stilvoll gekleidet.

    Liebe Grüße

    Sabine

    • claudialasetzki

      Vielen lieben Dank, Sabine! 💛
      Genau das ist es doch: Man muss nicht jeden Trend mitmachen – man darf sich einfach das herauspicken, was zu einem passt. Und genau das macht Mode heute für mich so entspannt.
      Deine lieben Worte zu meinem Stil haben mich sehr gefreut, vielen Dank!
      Ganz liebe Grüße!

  7. Liebe Claudia, vielen Dank für Deinen „chronologischen“ Blick auf die Modetrends der letzten Jahrzehnte.

    Psychedelische Prints haben mir grundsätzlich schon immer gefallen, aber ich glaube nicht, dass ich jemals etwas mit so einem Print besessen habe.
    Neonfarben mochte ich in den 80ern gerne. Vor allem zu schwarz.
    Und natürlich Schulterpolster, Oversized und Puffärmel.
    Ich kann zwar gut „groß“, aber extra Breite ist jetzt nicht unbedingt die beste Wahl. 🙂
    T-Shirts trage ich immer gern. Aber T-Shirt ist ja nicht gleich T-Shirt. Da kommt es schon sehr auf die Details an, ob ich es mag, oder nicht.
    High-Waist-Hosen: Bis maximal zum Nabel. Denn dann habe ich wirklich seeehr lange Beine und einen winzigen Oberkörper. Transparenz: Auch hier würde ich sagen – es kommt drauf an.
    Bauchfreie Tops habe ich tatsächlich noch nie getragen und sooo richtig low Low-Rise-Jeans auch nicht.
    Komm gut in die neue Woche
    Sunny

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