Warum gibt es Fehlkäufe?

Fehlkäufe – Warum kaufen wir manchmal eigentlich Sachen, die wir gar nicht brauchen?
Fast jeder kennt das: Man kommt aus einem Geschäft oder beendet eine Online-Bestellung – und plötzlich liegt da etwas im Warenkorb, das ursprünglich überhaupt nicht geplant war. Und manchmal können wir uns hinterher nicht einmal erklären, warum wir es unbedingt haben mussten.

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Ich würde mich selbst nicht als Minimalistin bezeichnen, aber ich bin ziemlich gut darin geworden, Sachen nicht einfach spontan zu kaufen. Wahrscheinlich auch deshalb, weil ich – zum Glück – über die Jahre viele hochwertige Sachen gekauft oder geschenkt bekommen habe, die lange halten. Ich gehöre eher zu den Menschen, die Lieblingsstücke viele Jahre tragen oder benutzen.

Trotzdem bin natürlich auch ich nicht komplett immun gegen Fehlkäufe! 😊

Dieser Beitrag ist Teil der Monatsaktion – „Meine Fehlkäufe und was ich daraus gelernt habe“ – der ü30Blogger-Gruppe und hat mich tatsächlich ein bisschen zum Nachdenken gebracht. Weil Fehlkäufe entstehen oft nicht nur, weil uns etwas gefällt – sondern weil unser Gehirn beim Einkaufen manchmal ganz eigene Wege geht. 😊
In diesem Artikel versuche ich zu analysieren, warum Einkaufen manchmal so funktioniert, wie es funktioniert. Also, warum wir Sachen manchmal kaufen, die wir gar nicht geplant haben.

Die emotionale Seite des Einkaufens

Viele Käufe haben weniger mit echten Bedürfnissen zu tun als mit Gefühlen.
Mal ist es Stress, mal Langeweile, manchmal schlechte Laune oder einfach der Wunsch, sich selbst etwas Gutes zu tun.
Shopping kann kurzfristig ein kleines Glücksgefühl auslösen. Deshalb suchen manche Menschen beim Einkaufen eher nach einem emotionalen Kick als nach einem bestimmten Produkt. Das erklärt auch, warum man manchmal mit drei Kerzen, einer Tasse und einem Schal nach Hause kommt – obwohl man eigentlich nur Waschmittel kaufen wollte. 😉

ICH: Viele Kerzen, viele Schals, vieles für meine Hobbys.

Der Einfluss von Trends und Social Media

Und dann gibt es natürlich noch den Einfluß von Instagram, TikTok oder Influencer, die es unglaublich gut schaffen, Kauflust zu wecken.
Plötzlich braucht man angeblich genau diese Tasche, dieser Schuh, diesen Blazer oder dieses Küchengerät, das gestern noch völlig uninteressant war. Dazu kommt dieses Gefühl, nichts verpassen zu wollen.
Unser Gehirn liebt soziale Zugehörigkeit – und genau darauf baut Werbung oft auf.

ICH: Küchengerät einmal benutzt und nie mehr, Schuhe, die ich nur im Sitzen tragen könnte.

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Wie Marketing uns beeinflusst

Eigentlich wissen wir alle, wie Werbung funktioniert. Und trotzdem fallen wir immer wieder darauf rein.
Diese Sprüche wirken besonders gut:

  • Nur heute!“ oder „Nur noch 3 Stück verfügbar“….
  • Große Rabattaktionen wie „70 % reduziert“.
  • Gratisgeschenke.
  • Hübsche Verpackungen und perfekte Präsentationen.
  • Begriffe wie „Bestseller“ oder „Kundenliebling“.
  • Nim 3, kauf 2 (das mache ich auch auf dem Kunstmarkt). 😉

All das erzeugt das Gefühl, eine einmalige Gelegenheit zu verpassen, nicht wahr?
Ja, und genau dadurch kaufen wir manchmal schneller, als wir denken.

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Fragen, die ich mir inzwischen vor einem Kauf (nicht immer) stelle

Ich versuche heute bewusster einzukaufen und stelle mir oft ganz einfache Fragen:

  • Brauche ich das wirklich?
  • Würde ich es auch ohne Rabatt kaufen?
  • Habe ich etwas Ähnliches bereits zu Hause?
  • Kaufe ich gerade den Gegenstand – oder eigentlich ein bestimmtes Gefühl?

Gerade die letzte Frage finde ich interessant! Oft merkt man dabei, dass man gar nicht das Produkt möchte, sondern eher Trost, Belohnung oder Ablenkung.

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Kleine Tricks gegen Impulskäufe

Was mir persönlich (nicht immer) hilft:

  • Vor dem Einkaufen eine Liste schreiben (bin leider nicht so gut damit!).
  • Ein kleines Limit für (spontane) Käufe festlegen.
  • Bei größeren Einkäufen mindestens 24 Stunden warten.
  • Erst schauen, was bereits zu Hause vorhanden ist.
  • Einkäufe ab und zu bewusst überprüfen.

Das klingt simpel, funktioniert aber tatsächlich erstaunlich gut (wenn wir es tatsächlich machen). 😊

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Nicht jeder spontane Kauf ist automatisch schlecht

Nicht jeder ungeplante Kauf ist schlimm. Manchmal entdeckt man zufällig etwas, das später zu einem echten Lieblingsstück wird. Das Problem beginnt dann, wenn impulsives Kaufen regelmäßig passiert und am Ende das Budget nicht reicht.

Ich glaube, der wichtigste Punkt ist einfach, bewusster zu konsumieren. Nicht perfekt, aber mit etwas mehr Aufmerksamkeit für die eigenen Gefühle und Gewohnheiten.

Gruß & Kuss

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18 Kommentare

  1. Die Frage mit dem Rabatt stelle ich mir nicht. Denn es gibt Dinge, die ich toll finde, aber zum Originalpreis nicht kaufen würde.
    Alle anderen Fragen sind wichtig und richtig. Dennoch kaufe ich auch abseits meiner Liste 😅
    Echte Fehlkäufe hatte ich lange nicht. Das habe ich schon bei Tina geschrieben.
    Was ich auch noch mache: Für außergewöhnliche Teile etwas passendes kaufen oder mir überlegen, welche Outfits ich damit stylen kann.

    Liebe Grüße
    Nicole

    • claudialasetzki

      Ja, liebe Nicole, 😄 manche Dinge würde man ohne das kleine rote Schild wahrscheinlich gar nicht erst anschauen. Und ja, manchmal kauft man eben auch bewusst „außerhalb der Liste“, einfach weil etwas spontan begeistert.
      Direkt passende Kombinationen mitzudenken hilft wirklich enorm dabei, besondere Teile später auch tatsächlich zu tragen und nicht nur im Schrank zu bewundern. 😊
      Liebe Grüße und schönes Wochenende!

  2. Siber Monica

    Liebe Clau, ein sehr gutes Thema.
    Natürlich hatte ich schon früher einen Fehlkauf. Es ist aber lange her!
    Ich kaufe immer bewusst, d.h. für mich weniger ist mehr. Ich achte auf Qualität , Herstellungsland.
    Auf Grund meines Hobbys mit kreatives Nähen, liegt meine Sünde zur Zeit bei Stoffen.
    Aber auch da, achte ich überwiegend auf Qualität und Herstellungsland.
    Es gibt ja auch das Thema „älter werden“. Da stellt man sich oft die Frage: „Braucht man es“?

    • claudialasetzki

      Bewusst einkaufen und auf Qualität achten – das merkt man deinen Kommentaren immer an, liebe Moni! 😊
      Und ich musste bei den Stoffen laut lachen, denn kreative Hobbys haben wirklich ihre ganz eigenen „Gefahrenquellen“ – das kann ich auch sagen. 😄 Gerade schöne Stoffe können unglaublich verführerisch sein.
      Das Thema „Braucht man es wirklich?“ wird mit den Jahren tatsächlich immer wichtiger. Früher war vieles spontaner, heute überlegt man doch öfter zweimal….
      Liebe Grüße und bjos

  3. Du hast es sehr schön formuliert liebe Claudia. Ich glaube, Fehlkäufe gibt es immer mal wieder, auch wenn man noch so bedacht ist. Die Verlockung ist einfach zu groß. Man sollte schon bewusst einkaufen und vor allem nicht mehr, als das Budget hergibt.

    Liebe Grüße
    Sabine

    • claudialasetzki

      Ohhh vielen Dank, liebe Sabine! 😊 Ich glaube auch, dass Fehlkäufe nie ganz verschwinden werden – egal wie bedacht man einkauft. Bewusst einkaufen und das Budget im Blick behalten hilft auf jeden Fall enorm.
      Und ein kleiner Fehlkauf ab und zu gehört wahrscheinlich fast schon zum Modeleben dazu, nicht wahr? 😄
      Liebe Grüße und schönes Wochenende!

  4. .Tina von Tinaspinkfriday

    Ein toller und vor allem ehrlicher Beitrag! 😊
    Ich finde es immer spannend zu lesen, welche Dinge sich im Nachhinein doch als Fehlkauf herausstellen. Soso Kerzen und Schals.😅😂 Ach die gehen auch immer, da halte ich wohl mit.
    Oft merkt man erst später, dass nicht jeder Trend oder spontane Kauf wirklich zu einem passt. Umso schöner, wenn man mit der Zeit bewusster auswählt und seinen eigenen Stil besser kennt. Da bist Du wohl ein gutes Beispiel.
    Ich liebe Mode, es ist mein liebstes Hobby. Dazu brauche ich Vielfalt🤭😅. Weil ich ein schlechtes Gewissen hatte, so viel jetzt neu kaufen zu müssen oder dürfen, kam ich auf secondhand. Ich bin immer wieder überrascht was für tolle Sachen es aus 2. Hand gibt, meist wie neu, dass ich dies für mich als sehr passend entdeckt habe. Fehlkäufe habe ich so kaum noch, denn wenn es nicht passt etc. schicke ich es jetzt lieber zurück. Aber ich frage mich oft, habe ich so etwas schon im Schrank und wenn nicht kann ich es kombinieren? Oder ich suche gleich noch Sachen die dazu passen.☺️
    Ich wünsche Dir ein wunderschönes Wochenende, liebe Grüße Tina

    • claudialasetzki

      Vielen Dank für deinen lieben Kommentar, liebe Tina! 😊
      Jaaa,bei „Kerzen und Schals“ werde ich wirklich regelmäßig schwach. 😄
      Ich verfolge deine Einkäufe bei Second Hand und finde das sehr interessant. Du entdeckst oft richtige Schätze!
      Direkt zu überlegen, ob sich etwas kombinieren lässt oder ob man ähnliche Teile schon besitzt ist schon richtig. Genau solche Gedanken helfen ja dabei, bewusster einzukaufen. Aber trotzdem darf Mode natürlich Spaß machen und Vielfalt gehört für mich auch absolut dazu. 😊
      Ganz liebe Grüße und ich wünsche dir ebenfalls ein wunderschönes Wochenende!

  5. Toller Beitrag, du hast Fehlkäufe und die Gründe dafür sehr schön aufgeschlüsselt.
    Bei mir ist es sehr von meiner Laune abhängig ob ich etwas, das nicht auf meiner Wunschliste steht, kaufe oder nicht. Bei ansprechenden Präsentationen oder hübscher Verpackung werde ich schneller schwach. 😀

    Liebe Grüße

    • claudialasetzki

      Vielen Dank, liebe Andrea! 😊 Oh ja … hübsche Verpackungen und schöne Präsentationen sind wirklich gefährlich. 😄 Stimmung spielt beim Kaufen definitiv eine größere Rolle, als man oft denkt.
      Ganz liebe Grüße und schönes Wochenende!

  6. Liebe Claudia, ein sehr guter Beitrag. Ich mache das im Prinzip auch so. Bei Autos, technischem Schnickschnack, Küchen“helfern“, Schuhen oder Kosmetik bin ich zum Glück nicht so anfällig. Nur bei Kleidung und Taschenklappen, da muss sich der Verstand vor die Emotion drängen. Zwischenzeitlich habe ich es schon automatisiert mich über Dinge zu freuen, die ich nicht gekauft habe. Das funktioniert tatsächlich. Ich habe sogar schon mal eine Liste geschrieben, mit Dingen, die ich nicht gekauft habe und auch, wie viel Geld ich nicht ausgegeben habe. Lauter Dinge, die ich nicht gebraucht habe und die mir auch nicht fehlen. Das ist ein gutes Gefühl. Zahlen möchte ich hier nicht nennen. 🙂
    Seit ich meinen Geldbeutel für vor Ort Einkäufe wieder auf Bargeld umgestellt habe, sitzt der Thaler nicht mehr so locker. Es gibt für Lebensmittel/Haushalt ein Budget pro Woche und das versuche ich nicht zu reißen. Für den Ernstfall ist die Karte dabei, aber wenn man mit den Scheinen im Geldbeutel auskommen will, reißt man sich mehr zusammen und kauft nur das Waschmittel und die Lebensmittel auf dem Zettel.
    Du hast Recht, ein spannendes Thema. Wobei wir tatsächlich zwischen tatsächlich benötigt aber letztlich unpassend und gekauft aus einer Laune heraus unterscheiden können.
    Letztlich ist ein innen fauler Apfel auch ein Fehlkauf, auch wenn man ihn für ein Gericht benötigt hätte.
    BG und ein schönes WE
    Sunny

    • claudialasetzki

      Interessant! Dein Ansatz mit der Liste der Dinge, die du nicht gekauft hast, gefällt mir richtig gut, liebe Sunny! 💛 Darüber habe ich tatsächlich noch nie nachgedacht, aber eigentlich ist das die perfekte Umkehrung der üblichen Sichtweise. Statt sich über Verzicht zu ärgern, freut man sich über gespartes Geld und darüber, dass man nichts vermisst. Das hat etwas sehr Befreiendes. 😊
      Auch mit dem Bargeld kann ich gut nachvollziehen, was du meinst. Die Scheine im Portemonnaie machen das Budget irgendwie greifbarer als eine Kartenzahlung, die oft fast nebenbei passiert.
      Und du hast natürlich recht: Es gibt verschiedene Arten von Fehlkäufen. Die spontane Laune, die uns später ratlos vor dem Schrank stehen lässt, ist etwas anderes als ein eigentlich sinnvoller Kauf, der sich erst hinterher als unpassend oder mangelhaft herausstellt. Dein Beispiel mit dem faulen Apfel trifft es wunderbar – manchmal kann man selbst mit bester Absicht danebengreifen. 😊
      Vielen Dank für deinen interessanten Kommentar und die zusätzlichen Denkanstöße!
      Liebe Grüße!

  7. Na ja, nicht umsonst heißt es im Englischen „Retail therapy“… nicht wahr? 🙂
    Ehrlich gesagt, löst das Bummeln und Shoppen in meiner wunderschönen Stadt allein eine Art Glücksgefühl in mir aus, ich betrachte nämlich einfach gerne schöne Dinge und muss dabei nicht einmal (viel) kaufen. Mir ist völlig bewusst, dass ich das mache, um mir etwas Gutes zu tun und mir einen tollen Tag zu machen, nicht, weil ich etwas „brauche“. Wenn es danach ginge, müsste ich die nächsten 5 Jahre nämlich nix mehr kaufen (außer vielleicht Unterwäsche).
    Und weißt du was? ich hab keinerlei schlechtes Gewissen mehr deshalb. Ich marschiere weder in fremde Länder ein noch führe ich Kriege. Ich wende keine Gewalt an oder beute Menschen aus (zumindest nicht willentlich). Ich fliege nur noch höchstens einmal pro Jahr und ich besitze kein Auto. Was ich damit sagen will: man muss sich manchmal einfach die Relation vor Augen führen. Ein paar Fehlkäufe? Gibt weitaus Schlimmeres ;-))))
    Liebe Grüße und Danke für diesen großartigen Post, der mich gerade schwer ins Nachdenken bringt…! <3 Maren

    • claudialasetzki

      Gegen das Anschauen schöner Dinge habe ich überhaupt nichts einzuwenden. Es muss ja nicht immer das Kaufen selbst sein, das Freude macht – manchmal reicht schon das Bummeln, Entdecken und Inspirierenlassen.😊
      Natürlich lohnt es sich, das eigene Konsumverhalten zu hinterfragen, aber man sollte sich dafür auch nicht dauerhaft geißeln. Schließlich sind wir alle Menschen und keine perfekt kalkulierenden Vernunftmaschinen.
      Und du hast recht, zwischen bewusstem Genuss, gelegentlichen Fehlentscheidungen und verschwenderischem Konsum liegen doch noch einige Graustufen. 😉 Und vielleicht gehört es auch zu einem entspannten Umgang mit Geld und Konsum, kleine Fehlkäufe als Teil des Lebens zu akzeptieren.😍
      Vielen Dank für deine offenen Gedanken – und dafür, dass mein Beitrag bei dir ein paar Überlegungen angestoßen hat. Genau dafür schreibe ich solche Artikel so gern.💕
      Ganz liebe Grüße!

  8. Ich gehörte lange auch zum Team Fehlkäufe. Ich wollte zum Beispiel auch bei einem neuen Modetrend mitmachen und habe mir dann nach vielen, vielen Anproben einfach irgendwas gekauft, einfach um mitzuhalten. Das mache ich heute nicht mehr. Wenn mir ein Teil oder ein Set nicht wirklich 100%ig gefällt, dann lasse ich es.
    Kam vermutlich auch durch meine Phase, als ich mal so gut wie kein Geld für irgendwelche Käufe hatte. Da fängt an schon an zu überlegen, brauche ich das wirklich? Und warum will ich das eigentlich kaufen? Wen will ich damit glücklich machen? Mich oder meine Shoppingbegleitung?

    • claudialasetzki

      Deine Fragen „Brauche ich das wirklich?“ und „Für wen kaufe ich das eigentlich?“ finde ich besonders wichtig. Oft liegt genau dort der Schlüssel, um Fehlkäufe zu vermeiden. Und tatsächlich macht einen ein Kleidungsstück nur dann langfristig glücklich, wenn man es für sich selbst kauft und nicht, um Erwartungen zu erfüllen.
      Vielen Dank für deinen ehrlichen und nachdenklichen Kommentar!💕
      Liebe Grüße!

  9. Ja, es gibt viele Sachen, die man eigentlich nicht braucht..und die dann doch irgendwie zuhause gelandet sind. Natürlich nicht nur Kleidung.
    Gegen was ich allerdings ziemlich immun bin – ich höre auf keine Influencer oder Social Media Hypes. Wenn mir etwas gefällt- habe ich auch inzwischen gelernt – prüfen ob alles passt und es sich gut anfühlt. Nur gut aussehen bringt auf Dauer nichts wenn man sich darin nicht wohlfühlt.
    Aber ein Hochgefühl beim Bummeln kann ich auch nicht verhindern….:-)
    Wenn ich mir so Deine Outfits, die Du uns immer wieder zeigst, im Geiste vorüberziehen lasse…da fallen mir keine Fehlkäufe auf.
    Ganz liebe Grüße
    Violetta

    • claudialasetzki

      Du sprichst einen ganz wichtigen Punkt an: Gut aussehen allein reicht nicht aus. Wenn sich ein Kleidungsstück nicht gut anfühlt oder man sich darin nicht wirklich wohlfühlt, bleibt es oft im Schrank hängen – und genau daraus entstehen viele Fehlkäufe.
      Dass du dich von Influencer- und Social-Media-Hypes nicht beeinflussen lässt, finde ich bewundernswert. Das erspart wahrscheinlich so manche spontane Kaufentscheidung. Wobei ich gestehen muss, dass ich das kleine Hochgefühl beim Bummeln auch sehr gut kenne. Das gehört irgendwie dazu und macht ja auch Spaß.
      Und ganz lieben Dank für deine netten Worte zu meinen Outfits. Natürlich habe auch ich schon daneben gegriffen, aber inzwischen überlege ich deutlich länger, bevor etwas bei mir einzieht. 😉
      Liebe Grüße!

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