Eine köstliche Tapioca!

Tapioca ist eines der typischsten Gerichte in Brasilien und wird in den nördlichen und nordöstlichen Regionen sehr geschätzt.

Die Tapioca (auf Deutsch Tapioka) hat einheimische Tupi-Guarani Herkunft und ihr Name leitet sich von dem Namen für die Stärke, aus der sie hergestellt wird.
Eine andere Version, der Name kommt aus der Kreuzung der Namen tapi (Brot) und oca (Haus). 
Tapioca kommt also aus der Extraktion eines Mehls, aus der Maniokstärke, das aus der Maniokwurzel gewonnen wird. Nach dem das Pulver gewässerten und gesiebte wurde, ist das Mehl gebrauchsfertig!


Einige Jahre, nach der Entdeckung Brasiliens, bemerken die portugiesischen Eroberer, dass Tapioca ein guter Ersatz für Brot war. So verbreitete sich Tapioca bald auf andere indigene Völkern und wurde später zur Grundlage für das Sklavenessen.
Heutzutage angetrieben durch seinen Nährwert, ohne Fett, Gluten und Natrium, mit viel Kalium und Ballaststoffe in seiner Zusammensetzung und auch durch die Leichtigkeit der Zubereitung, ist Tapioca „IN“ und als Superfood benannt!

Außerdem, hat es nur ein Drittel so viel Kalorien wie Weizen, ist dadurch besonders gut für die Figur!

In Brasilien werden die Tapiocas an jeder Straßenecke bei den „Tapiocarias“ – Tapioka-Stand – mit bis zu 50 Arten von Füllungen angeboten und in jedem Supermarkt gibt es Tapiokamehl zu kaufen.

Hier, in Deutschland, bekommt ihr es im Asia-Laden, in einigen Reformhäuser und im Internet, ich habe das hier angebotene aber noch nicht probiert oder bestellt, weil ich noch etwas aus Brasilien zuhause habe.

Tapioca-Rezepte

Es gibt mehrere Möglichkeiten die Tapiocas zuzubereiten und weil sie geschmacksneutral sind, können die Füllungen unterschiedlichsten sein: herzhaft und süß.
Die häufigsten sind mit Butter, Schinken und Käse, nur Käse oder Frischkäse, Avocado, Lachs oder mit Nutella (letzteres ist dann nicht so vorteilhaft für die Figur! 😉
Man kann auch mit Rindfleischstreifen, Wurststückchen und Hähnchenfiletstreifen und für die Vegetarier unter uns, mit unterschiedliche Gemüse und Salatsorten varieren.

Für die Tapiocas braucht man eigentlich nur eine Pfanne und Maniokmehl.
Man muss auch nicht die Pfanne einfetten! Das Tapiokamehl wird einfach gesiebt, in die Pfanne gegeben und verteilt. Bei der Hitze kleben die Flocken komplett und ohne weitere Zutaten zusammen.

Wenn die Tapioca locker in der Pfanne ist, dann einfach wenden (wie bei Crépes) und die Füllungen zugeben, dann zusammenfalten und fertig.


Als ich in Brasilien war, habe ich es jeden Tag mit Käse zum Frühstück, liebvoll von Betty, das super nette Hausmädchen meiner Cousine, gemacht bekommen! So gut wie sie kann ich es noch nicht machen, aber um die Zeit zu überbrücken bis ich es dort wieder geniessen kann, erfreue ich mich meiner Kochkünste!

Habt ihr schon einmal etwas von Tapioca gehört?
Falls ihr auch diese Köstlichkeit aus Brasilien machen möchtet, lasst es mich wissen, wie es euch geschmeckt hat!

Gruß und Kuss

12 Kommentare

  1. Liebe Claudia, nein, Tapioka hab ich noch nie gegessen. Hört sich aber sehr lecker an! Tapiokamehl hab ich schonmal gesehen (ich glaube, im Asialaden), aber ich wusste nicht, dass es so gesund und kalorienarm ist. Ich glaub, das wird ich demnächst mal ausprobieren, zumal man ja nicht viel andere Zutaten braucht und es ganz einfach zu sein scheint. Ich werd’s Dich wissen lassen, ob es gut war!
    Liebe Grüße, Maren

    • claudialasetzki

      Tapioka selbst hat keinen richtig Geschmack, das Wichtigste ist die Füllung!
      Bin gespannt, ob es dir gefallen wird!
      Liebe Grüße!

  2. EvelinWakri

    Auf der Suche nach gesundem Mehlalternativen werde ich in meinem Reformhaus gleich morgen nach dem Tapiokamehl fragen und dann Dein Rezept ausprobieren.
    Schönen Pfingstmontag! LG EvelinWakri

    • claudialasetzki

      Super Evelin, ich freue mich! Ich hoffe es gefällt dir!
      Liebe Grüße!

  3. Tina von Tinaspinkfriday

    Liebe Claudia, wirklich nie gehört. Vielen Dank für die Infos . Das werde ich echt mal probieren.
    Leider Grüße Tina

  4. 🙂 Liebe Claudia,
    ich habe zwar schon von Tapioca gehört, es aber selber noch nie gegessen. Es zuzubereiten scheint aber wirklich einfach zu sein.
    Weiterhin guten Appetit!
    Liebe Grüße
    Claudia 🙂

  5. Hallo, das klingt sehr interessant. Eine gute Alternative zu Pfannkuchen aus Weizenmehl. Gehört habe ich davon bisher noch nicht. Danke für den Tipp.
    Liebe Grüße
    Birgit

  6. Das sieht toll aus, klingt vor allem auch sehr figurfreundlich. Das würde mir bestimmt auch schmecken. 🙂

    Liebe Grüße <3

  7. monicasiber@t-online.de

    Ich kenne die Tapiocas, jedoch bin ich nicht auf dem Geschmack gekommen. Vielleicht hat mir eine gute Füllung gefehlt. Heißt aber nicht, daß ich es nicht wieder ausprobieren würde. Vielleicht, das nächste Mal bei Dir. Würde mich freuen!!!

  8. Liebe Claudia,
    und wieder was gelernt von Dir, danke! Nein, ich kannte Tapicoa bisher nicht und entsprechend denke ich auch, dass ich es noch nie gegessen habe 🙂 Wobei ich es jetzt zu gern probieren möchte und ich hoffe, dass ich das entsprechende Mehl bekomme, damit ich ans Testen gehen kann 🙂 Brasilien wächst mir langsam aber sicher ans Herz, dank Dir <3 Hab noch eine schöne Woche, ich hoffe, es geht Dir soweit gut!
    Liebe Grüße, Rena
    http://www.dressedwithsoul.com

  9. Das sieht sehr lecker aus. Würde ich auch sehr gerne mal probieren :))
    Na mal sehen ob ich es hier bekommen kann :))
    LG heidi

  10. Tapioca, was für ein interessanter Name! Ich habe bisher noch nie davon gehört. Ich werde mir den Namen aber merken, denn dein Rezept klingt super und dass es kalorienarm ist, ist natürlich ein weiterer Pluspunkt.

    Liebe Grüße
    Christine

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