Focaccia: Wer liebt sie nicht?

Seit ich mein Hobby „bloggen“ verfolge, nehme ich meine Umwelt, meine Termine, Veranstaltungen und Besuche mit anderen Augen wahr.


Die „anderen“ Augen sind mein Fotohandy. Früher sind diese schönen und interessanten Dinge des Lebens einfach so vorüber gegangen, heute halte ich alles in Fotos fest.
Folge ich beispielsweise einer Einladung zum Essen, so sehe ich das Ambiente, die Tischdeko und natürlich das Essen bewusster. Ich halte zunächst alles in Fotos fest und natürlich frage ich bei besonderen oder sehr leckeren Essen nach dem Rezept.

Die Fotos und Rezepte nutze ich dann um sie mit meinen Bloggerinnen (Freundinnen und Kollegen) dieser digitalen Welt zu teilen.
Das ist eine ganz tolle Erfahrung für mich, wie viel intensiver ich alles „aufsauge“, ich erlebe in den Fotos alles noch einmal. Wenn ich von einem Termin berichte, stelle ich fest, dass die Fotos und Rezepte viel Persönliches in den Artikel bringen und meine Leser bestimmt auch mehr mitnimmt, weil auch sie „gefühlt“ den Termin miterleben.
Die Fotos animieren mehr dazu die Rezepte nach zu machen, als es jedes Rezeptbuch auslösen kann.

Ein gutes Beispiel sind für mich, unter anderem, die Rezepte von Pretty You, LoveT. und Ladylike die mich schon mehrmals durch die schönen Fotos überzeugen haben und ich Lust bekam vieles zu machen und auszuprobieren!
Aber nicht nur die Drei locken mich an, ich folge auch einigen Food-Bloggern und bin oft von dem begeistert was die so präsentieren.

Oft läuft mit schon bei Anblick der einzigartigen Bilder das Wasser im Mund zusammen!

Heute möchte ich euch an einem leckeren Essen bei meiner Freundin Monica teilhaben lassen. Monica überraschte uns mit einem sehr leckeren Rezept.
Ich schäme mich ein bisschen, dass ich nur 3 Fotos geschafft habe, denn es war so lecker und schnell weg, dass ich aufpassen musste genug ab zu bekommen.
Es war wohl Liebe auf den ersten Biss! Also übrig blieben nur ein paar Krümelchen.
Probiert das Rezept einmal aus, für ein Appetithäppchen für eure nächste Party, euren Gästen wird es sicher schmecken.

Monica hat eine Focaccia und dazu einen mediterranen Aufstrich gemacht.
Focaccia ist ein weiches flaches italienisches Brot (ursprünglich aus Genua), original mit grobem Salz, Olivenöl und Rosmarin bedeckt. Heutzutage findet man von Region zu Region es mit vielen verschiedenen Belägen. In Italien wird es zum Frühstück oder als Zwischenmahlzeit angeboten.
Der Name Focaccia kommt von den lateinischen Wörter „panis(Brot) focacius („Focus = Feuer)“, was ungefähr bedeutet, „Brot dass in der Asche des Feuers geröstet wird“. Es ist eine Art Fladenbrot, das von den Römern und Griechen zubereitet und mit allen Arten von Getreide hergestellt wurde. Sie ist sozusagen die Ururgroßmutter moderner Pizzas.

Monica ist immer für einen Spaß zu haben!

Lasst euch selbst davon überzeugen…

Focaccia

250 g Wasser
¾ Würfel frische Hefe (30 g)
150 g Kartoffeln (gekocht, abgekühlt, in Stücken)
500 g Mehl
1 TL Salz
20 g natives Olivenöl

Wasser, Hefe und Zucker sehr gut vermischen.
Kartoffeln zugeben, zerkleinern und vermischen.
Mehl, Salz und Olivenöl zugeben und kneten.
Teig in eine eingefettete Schüssel umfüllen und abgedeckt an einem warmen Ort 2 Stunden gehen lassen.
Backofen auf 200 Grad vorheizen und ein Backblech einfetten.
Belag nach Wunsch vorbereiten.
Dieses Rezept war mit Cherry-Tomaten, Knoblauch, Oregano, Salz und Olivenöl.
Teig mit geölten Handflächen auf dem vorbereiteten Backblech verteilen und mit den Fingern Mulden drücken.
Belag auf dem Teig geben und 20-25 Minuten (200°C) backen.

Avocado-Tomaten DIP

1 Frühlingszwiebel
50 g getrocknete Tomaten, in Öl
4 Stängel Basilikum
1 Avocado
200 g Frischkäse
30 g Tomatenmark
1/2 TL Paprika edelsüß
3/4 TL Salz
1/4 TL Pfeffer

Frühlingszwiebel, Tomaten und Basilikum zerkleinern.
Avocado, Frischkäse, Tomatenmark, Paprika, Salz und Pfeffer zugeben, mixen und verrühren.
Abschmecken!

Viel Spaß beim Nachbacken und einen guten Appetit!

Gruß und Kuss

11 Kommentare

  1. Da läuft mir aber auch das Wasser im Mund zusammen 🙂 Lecker. Mir geht es ähnlich mit dem Fotoblick. Der ist viel intensiver, seit ich blogge.

    Liebe Grüße Sabine

  2. Es geht mir ähnlich wie dir, das Bloggen hat mich alles noch etwas bewusster wahrnehmen lassen. Das Fotografieren ist ein tolles Hobby. 🙂
    Dein Foccacia sieht köstlich aus!

    Liebe Grüße <3

  3. Super lecker… Foccacia ist für mich definitiv das Brot zum Grillen, aber auch pur ein Genuß. Deins sieht so lecker aus, da werde ich das sicher testen.
    Vielen Dank fürs leckere Rezept.

  4. Das sieht superlecker aus! Rezept ist gespeichert 🙂

    Mit dem Fotografieren geht es mir lustigerweise ganz anders als dir – das ist allerdings stark beruflich bedingt. Ich mag Dinge eben lieber nicht durch ein Kameraobjektiv sehen. Ganz schlimm ist es, wenn ich bei Sportveranstaltungen fotografiert. Dann habe ich das Gefühl, gar nix mitbekommen zu haben, weil ich alles immer nur durch die Kamera sehe…

    Liebe Grüße
    Fran

  5. Das sieht ja köstlich aus bei dir! Danke für das tolle Rezept!
    Mir geht das übrigens auch so, dass ich heute mit ganz anderen Augen Essen und eine gedeckte Tafel anschaue. Dann wird auch meistens ein schönes Bildchen gemacht 🙂

    Hab einen tollen Tag,

    Christine

  6. Da geb ich Dir absolut recht, liebe Claudia! Als Blogger erlebt man die Welt viel intensiver. Danke an Dich, dass Du Deine Welt mit uns teilst und damit auch dieses höchst ansprechende Rezept. Es ist nämlich schon ewig her, dass ich eine Foccacia gebacken habe … diesen Zustand muss ich schleunigst änder 🙂 Schönes Wochenende!
    Liebe Grüße, Rena
    http://www.dressedwithsoul.com

  7. Monica Siber

    Dieses Mal an alle Leserinnen – das Rezept ist wirklich einfach und sehr schmackhaft. Am 31.10. ist es wieder soweit und ich werde es wieder vorbereiten. Außerdem, liebe ich Tischdekoration, obwohl ich selber nicht viel investiere. LG Monica

  8. regina Lehner

    Wow, das Essen sieht super aus und das Rezept wuerde ich gerne mal ausprobieren! Haette nur 3 Fragen: Frischkaese ist Philadelphia? Werden die Kartoffeln dann zu Brei gemacht oder kommen wirklich kleine Stuecke rein? Und das Olivenoel im Belag? Wieviel? Nur einstreichen????? Waere schoen, wenn ich vielleicht sogar von Monika, der Chefkoechin eine Antwort bekommen koennte! Ich habe wirklich grosses Interesse und kriege jetzt auch direkt Hunger!!!!!

    LG – Regina

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