5 Fragen und 5 Antworten

Ich wurde von Sabine von Sabine Gimm mit der Sunshine Blogger Award nominiert – 5 Fragen und 5 Antworten!

Sabine könnt ihr auf ihrem Blog Sabine Gimm lesen und ihr auf Instagram folgen. Mir gefällt der Blog richtig gut, weil er lebendig, frisch und total ehrlich daherkommt. Schaut bitte unbedingt mal rein!

Die Nominierung hat mich gefreut, danke Sabine!

Ich betone, es gibt selten den Fall, dass man in meinem Blog Themen über mein Privatleben findet, heute mache ich einmal eine kleine Ausnahme und werde die Fragen beantworten, weil ich sie sehr interessant finde und der Artikel etwas Abwechslung in meinen Blogsstil bringt.

Der Zweck des „Awards“ besteht darin, andere Blogger zu empfehlen, die sie selbst gern lesen, und auch etwas vom Profil des Bloggers zu zeigen.
Auf diese Weise lernen die Leser neue Blogs kennen und man erfährt etwas über die Menschen die hinter den Blogs stehen.
Das ist dann eine Gelegenheit, den Austausch und die Interaktion zwischen Bloggern zu fördern, was leider in der aktuellen Ego-Blogosphäre keine Selbstverständlichkeit ist.

Soweit zum Award. Folgend nun meine Antworten auf die Fragen.

1. Bist Du der Meinung, dass Blogs eine Zukunft haben, oder werden sich Portale wie Instagram etc. langfristig durchsetzen?

Warum sollte man noch bloggen, wenn man in ein paar Minuten ein Foto mit wenigen Worten oder eine Story auf Instagram veröffentlichen kann?
So auch noch mehr Reichweite erzielt?
Ganz ehrlich? Im Moment sehe ich, Blogs werden immer häufiger vernachlässigt, da sie aufwendiger zu pflegen und zu kreiren sind.
Da man dort mehr Fotos statt Worte sprechen lassen kann, Instagram ist dann definitiv einfacher und schneller, das ist soweit klar!
Darüber bin ich allerdings nicht ganz glücklich, denn ich denke unsere Sprache geht dabei verloren und ebenso die Intensität mit der ich mich jemandem widme, in dem ich länger „bei der Person“ (auf seinem Blog-Accout) bin, ihr Zeit schenke und dabei ist das Lesen fast wie miteinander sprechen.
>>>Ich denke die Blogs sind nicht am Ende, aber die haben definitiv ein Insta-KonkurrenzProblem!<<<<  

2. Wie stehst Du zu dem Thema Geld verdienen mit dem Blog? Ist Blogger ein Beruf?

Das sogenante  „Influencer-Business“ wird zunehmend professioneller!
Geld mit dem Blog zu verdienen ist für mich nicht das Thema, ein Problem sehe ich, wenn die Blogger (außer die Test-Produkte-Blogger) anfangen nur Content zu produzieren, um Geld zu verdienen!
Die gewinnen dadurch keine Glaubwürdigkeit. Ganz klar für mich, ich blogge um zu schreiben und Geschichten zu teilen und wenn hin und wieder einmal ein Werbeblog dabei ist, blogge ich wenn es mich überzeugt.
Ich habe schon zahlreiche Kooperationsanfrage bekommen, mit denen ich Einnahme erzielen könnte und ich habe sie nicht akzeptiert, weil es einfach nicht zu mir oder meinen Lebensstil und nicht zu meinem Blog passt. Gott sei Dank bin ich nicht auf diese Einnahmen angewiesen und kann mir somit meine Freiheiten bewahren.

Blogger kann ein Beruf sein, klar, Blogging wird mehr und mehr professionalisiert. Ich glaube jeder hat die Möglichkeit, mit seinem Blog zum erfolgreichen Business zu machen, muss aber mehr als nur Schreibtalent und Liebe zum Bloggen haben, dazu auch etwas Glück, der Konkurrenzkampf ist hart!
Man kann auch erkennen, dass in der Mehrzahl hinter den „Geschäfts-Bloggern“ mehrere Personen stehen – also ein Team-Blog.

3. Bist Du eher der Planer oder schreibst Du Blogbeiträge spontan?

Beides! Normalerweise überlege ich mir täglich, worüber kann ich denn etwas schreiben will. Gerade weil Bloggen mein Hobby ist, poste ich nicht nach Lust und Laune. Ich habe schon einen Zeitplan, der Montags und Donnerstags sind meine Posting-Zeit, Disziplin muss sein :-). 
Also habe ich einen Termin mit mir, um an diesem Tag einen Artikel bereit zu haben.
„Ausnahmen bestätigen die Regel“ heisst es, so mache ich mir keine Sorgen, wenn das aus irgendeinem Grund meine Zeitschiene mal nicht eingehalten werden kann.
Auch für die Teilnahme an einer Aktion, wie Blogparade, reagiere ich flexibel und poste an einem anderen Tag. Blogbeiträge vorzuplanen ist für mich auch gut, da ich die Themen-Kategorie gut gemischt kann und nicht immer viele ählnliche hintereinander schreibe.
Mein Planer ist eigentlich nur ein kleines simples Notizbuch, aber für mich funktioniert es bestens.

4. Hast Du einen Nischenblog? Wenn ja, welche Nische deckst Du ab?

Der Name meines Blogs ist „Claudias Welt“, und anhand des Namens kann man verstehen, dass ich nicht in einer einzigen Nische sein kann.
Mein Leben ist voller Interessen und sie sind mir alle wichtig!
Manchmal möchte ich euch mein Outfit zeigen, ein anderes Mal habe ich total Lust auf ein kreative DIY oder eine schöne Tischdeko, auch Kino, Musik und Bücher gehören zu meinem Alltag, sowie Reisen, Beauty und leckere Rezepte Tipps.
Vielseitigkeit ist Teil meines Lebens, so ist es undenkbar mich in eine Nische zu zwängen und nur über ein bestimmtes Thema zu schreiben.

5. Wo siehst Du Deinen Blog in 5 Jahren?

Ah Sabine, wer weiß schon, was in Zukunft kommt! Natürlich, möchte ich weiter Artikel schreiben, aber ich denke nicht soweit vorraus, ich denke nur an heute und morgen.
Ich schreibe solange es mir Freude macht, es ist halt Hobby! Irgendwann wird die Zeit kommen, dass die Leidenschaft raus ist, dann schreibe ich meine Auf-Wiedersehen-Artikel!
Dannn kommt der Rückblick und dabei freue mich was ich mir am 14.2.2014 alles vorgenommen hatte und ziehe Resümee, was ich davon erreicht habe.

Jetzt sollte ich andere Blogger nominieren, aber ich mache es anders und nominiere alle Blogger, die noch nicht nominiert wurden und die diese Fragen auch beantworten möchten!
Bitte fühlt euch frei und vergesst bitte nicht, euren Kommentar unten mit dem Link des Beitrags zu hinterlassen oder einfach sagen ob ihr teilnehmen wollt! Ich würde mich sehr freuen!

Hier meine Fragen:

1. Sagt bitte in einem Wort, was ist dein Blog für dich?

2. Welche Arten von Beiträgen liest du am liebsten auf meinem Blog?

3. Wenn du von einem Blogger Tipps und Hilfe erhalten könnten, wer wäre das und warum?

4. Was halten deine Familie und gute Freunde davon, dass du einen Blog hast?

5. Was ist deiner Meinung nach die negative Seite eines Blogs?

Also, lieber Blogger, werft eure „Ichbezogenheit“ über Bord und kommentiere, teilt und verlinkt unsere Kollegin und ihre Inhalte.
Geben und Nehmen tun nicht weh! Im Gegenteil, damit können wir alle nur gewinnen!

Gruß und Kuss

15 Kommentare

  1. Ich lese solche Fragerunden gerne und freue mich immer, so etwas mehr über einen Blogger erfahren.

    Bei Dir lese ich am liebsten die Modebeiträge. Gerade weil Du oft ganz andere Sachen trägst als ich, finde ich sie spannend.

    Mein Blog gehört mir, Instagram Herrn Zuckerberg. Noch Fragen, was mir lieber ist?

    • claudialasetzki

      Nein, das ist sehr klar liebe Ines! 😉 Und das ist der Hauptgrund, warum ich meinen Blog so mag! Mein Blog gehört mir!
      Liebe Grüße und noch eine tolle Woche!

  2. Liebe Claudia,
    danke, dass Du Dir die Zeit genommen hast, um die Fragen zu beantworten. Mir geht es in vielen Dingen ähnlich. Instagram ist mittlerweise zu einer Blog-Konkurrenz mutiert – wie Du schon sagst. Aber mein Blog ist mir immer noch wichtiger, da er mir allein gehört und nicht Herrn Zuckerberg. Recht hat Ines 🙂

    Nur so allein vor mich hin zu bloggen wäre mir ebenfalls zu langweilig. Den Austausch untereinander schätze ich sehr.

    Liebe Grüße Sabine

    • claudialasetzki

      Immer gerne, liebe Sabine! Danke, dass du an mich gedacht hast!
      Liebe Grüße!

  3. Liebe Claudia, ich mag so ein paar persönliche Fragen auch schon ganz gern, gerade wenn es ums Bloggen geht. Ich finde deine Einstellung zu Beitragsplanung und Spontanität super. Bin ich doch auch so eine Mischung aus beidem. Ich mag auch die Antwort zur Zukunft deines Blogs sehr. Es ist wirklich so, dass doch niemand weiß, wie er sich in 5 Jahren fühlt. Wir Freizeitblogger brauchen eben keinen Businessplan und den perfekt gestylten Content um zu überleben. Wir machen das aus Spaß.
    Bei dem Thema Insta und Blogs sehe ich beide so gar nicht als Konkurrenz an. Klar scrolle ich mich schneller durch ein paar Bilder auf Mr. Zuckerbergs Portal, aber das kann doch einen schönen Blogbeitrag nicht ersetzen. Da ist doch viel mehr Leben drin. LG Undine

    • claudialasetzki

      Ich bin ganz deiner Meinung, dass Insta einen Blogbeitrag nicht ersetzen kann, für mich ist es klar! Aber ich kenne viele Blogger, die früher Blog-Artikel geschrieben haben, und heute sind sie jeden Tag bei Insta. Schade eigentlich! Ich lese auch lieber Texte und schreibe auch am liebsten welche!
      Liebe Grüße!

  4. Ich könnte den Kommentar von Ines tatsächlich grade kopieren. Sie spricht mir aus der Seele. Am liebsten Deine Mode und Insta ist ganz nett, aber mein Blog ist meins 🙂 Ich mag den Austausch mit Lesern und anderen Bloggern sehr gern. Das empfinde ich intensiver als bei Insta.
    Liebe Grüße Tina

    • claudialasetzki

      Brauche ich nichts mehr hinzufügen, bin da absolut deiner Meinung!
      Liebe Grüße!

  5. Ich mag so beantwortete Fragen. In einigen finde ich mich wieder in anderen wieder gar nicht. Von daher ist es immer spannend so etwas zu lesen. Deine Antworten lesen sich interessant
    LG heidi

  6. Mir geht’s wie die meisten meiner Vorgängerinnen, ich beschäftige mich daher gar nicht erst mit Instagram. Als ich mit dem Bloggen anfing, war es schon zum Aussterben verdammt, war echt kein gutes Timing… :-))) Aber egal, ich seh es wie Du, mir sind Austausch, Authentizität und „Herzblut“ wichtiger als Klicks. Kooperationen nehme ich gar nicht erst an, dann wird’s meiner Meinung nach nämlich kompliziert. Natürlich blogge ich für mein Ego – aber nicht für Bekanntheit oder Geld. Dann hätte ich es ganz anders aufziehen müssen! 🙂
    Liebe Grüße, Maren

  7. claudialasetzki

    „Kooperationen nehme ich gar nicht erst an, dann wird’s meiner Meinung nach nämlich kompliziert.“ – jetzt bin ich neugierig, warum „kompliziert“!?
    Liebe Grüße und noch einen schönen Abend!

  8. Ich sehe auch die Konkurrenz in den Socials zu den Blogs. Instagram und Facebook ist ganz einfach sowas wie das Fast Food des Publishings.
    Aber ich glaube (und hoffe), dass sich das auf die Dauer nur begrenzt halten wird. Inzwischen gibt es wohl schon so eine Tendenz von Firmen, dass sie als Kooperationspartner mehr und mehr Abstand von den Influenzerinnen nehmen.
    Ich werde weiterhin bloggen!
    Und: ich möchte keinen Award. Aber ganz herzlichen Glückwunsch an dich!
    LG
    Sabienes

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