Sommerfest ohne Sommerfeeling!

Der Verein Kindern Helfen e.V., die Kindertagesstätte Zellberg und der Ortsverein des DRK Meine, haben sich zusammen getan um ein großes Sommerfest zu organisieren.

Wie ich schon mal hier im Blog erzählt habe, 1997 habe ich den Verein Kindern Helfen gegründet. Das Ziel damals war, und so war es auch bis letztes Jahr, ein bestimmtes Waisenhaus in Fortaleza, Brasilien, zu unterstützen.
Zehn Jahre danach habe ich beschlossen den Vorsitz des Vereins zu verlassen, mein Sohn hat sich um den Vorsitz bemüht, wurde gewählt und führt den Verein jetzt weiter in neue Aufgaben.
Auf die ersten 10 Jahre, in denen wir das Waisenhaus unterstützt haben, kann ich mit Stolz auf das Erreichte zurück blicken. Jetzt widmet sich der Verein neuen Zielen, ein neues Projekt z.B. ist der Verein Lar Amigos de Jesus, ihr Ziel ist Krebskranke Kinder zu unterstützen und ihnen ihr schon geplagtes Leben zu erleichtern, der Verein ist in Fortaleza, Brasilien.
Natürlich arbeite ich weiter im Verein, das ist meine Herzensangelegenheit, ich bin noch Mitglied des Vorstands, aber nicht mehr in der ersten Reihe.

Dieses Wochenende war es wieder so weit, der Verein gehörte zu den Organisatoren des Familienfests auf dem großen Festplatz im Ort.
Leider hat der „Heilige Petrus“ nicht mitgespielt, es hat den ganzen Tag geregnet!

Trotzdem ließen wir uns den Spaß nicht verderben und mit uns ca.150 weitere Personen machten das beste daraus! Die Bilder sind ganz am Anfang entstanden, danach hatte ich keine Zeit mehr zum fotografieren, ich musste Caipis machen!

Für das leibliche Wohl war ebenfalls ausreichend gesorgt, eines buntes Kuchen-Buffett, alles „Selbstgebackenes“, frische Waffeln wurde Vorort gebacken und natürlich dürfen Bratwurst und Pommes auch nicht fehlen!

Wir von „Kindern helfen“ waren für die besonderen Getränke zuständig. Mit meiner Freundin Dirce haben wir leckere Caipis von 11 bis 17 Uhr gemacht, meine Schwiegertochter war für die Pommes zuständig und mein Sohn Victor zapfte, mit anderen, für die Gäste gekühltes Bier.

Das Programm war auf ein Familienfest ausgelegt, leider konnte bei dem miesen Wetter nicht alles durchgeführt werden. Für die Kinder gab es Hindernislauf, Schatzsuche, Schminken, singen für die Gäste und Bogen schießen. Die geplante Hüpfburg fiel dem Regen zum Opfer.

Das DRK stellte einen Notarztwagen auf, den alle einmal von innen sehen konnten ohne als Notfall darin liegen zu müssen. Alles wurde erklärt und einiges auch praktisch gezeigt. Alles in allem wurde, trotz des vielen Regens, das Programm von den Gästen gut angenommen und alles hatten viel Spaß.

Außerdem, wir waren total zufrieden mit den großzugigen Spenden die wir bekommen haben.

Die Bürgermeisterin der Samtgemeinde und die Bürgermeisterin der Gemeinde besuchten das Sommerfest auch und erfreuten sich an dem Programm.

Bürgermeisterin der Samtgemeinde Ines Kielhorn (M)

Ich denke wir sollten das Fest im nächsten Jahr wiederholen und vielleicht bekommen wir zur Belohnung von Petrus besseres Wetter 🙂

Gruß und Kuss

Aus Wolfsburg…

Aus Adenbüttel…

Best Friends Forever…

 

Bloggerheimat – ü30Blogger & Friends

Als die ü30 Blogger diese Bloggerheimat-Aktion ins Leben riefen, war mir klar, ich musste teilnehmen.
Heimat ist immer ein ganz besonderes und empfindliches Thema für mich, denn Heimat hat für mich nicht nur die Bedeutung „da wo ich geboren wurde“, sondern meine Heimat ist auch der Ort, der überwiegend meinen Lebensmittelpunkt darstellt und ich mich dort geborgen fühle.

Vor kurzem habe ich in einer Aktion von Sunny ausführlich beschrieben, was genau ich über meine Heimat so denke.
Heute möchte ich das natürlich nicht wiederholen, sondern möchte euch das Land, in dem ich geboren wurde, vorstellen.

Es ist hier in der Blogger-Community kein Geheimnis mehr, dass ich in Brasilien geboren wurde; genau in Rio de Janeiro, damals die Hauptstadt von Brasilien.

Im sechzehnten Jahrhundert, war die Stadt Salvador, in dem Bundesland Bahia, die erste Hauptstadt der portugiesischen Kolonie.

Salvador-Bahia

Später, nach einer neuen wirtschaftlichen Realität der Kolonie, wurde die Hauptstadt schließlich an die Stadt Rio de Janeiro übertragen.

Die aktuelle Hauptstadt ist allerdings Brasília, sie wurde in den 1960er Jahren, durch den Wunsch nach einer neutralen föderalen Hauptstadt, geplant.
Die Architekten Oscar Niemeyer und Lucio Costa, haben die Stadt in Form eines Flugzeugs (Symbol des Fortschritts) gebaut und gegründet.

Brasilia, die Hauptstadt

In Rio habe ich nicht so lange gelebt, mein Vater bekam früh ein großes Job-Angebot im Nordosten von Brasilien und zog mit seiner Familie in seine Heimatstadt Fortaleza zurück!

Fortaleza

In Fortaleza wuchs ich also auf, studierte dort und als ausgebildete Rechtsanwältin bin ich nach São Paulo (Südbrasilien) gezogen. Später lernte ich dort meinen „Ex“-Mann kennen und zog mit ihm nach Deutschland.

São Paulo

Brasilianerin zu sein und Brasilien zu lieben, ist nicht nur die Sonne und die schönen Strände zu sehen, nein man sieht auch welche Probleme das Land hat und kann nicht ignorieren was in den letzten Jahren dort alles passiert ist. Das Land braucht dringend eine Stabilisierung der politischen und wirtschaftlichen Lage.

Aber Politik beiseite, über Brasilien hört man vieles, viel stimmt, viel nicht!
Sicher gibt es Dinge, die ihr wahrscheinlich nicht wisst, Dinge die man nur erfährt, wenn man mindestens für eine Zeit im Land lebt.
Ich erzähle euch jetzt ein paar interessante und kuriose Fakten die normalerweise nur die Brasilianer wissen….
Oder hättet ihr gewusst, dass …

1. … Zuckerhut heißt eigentlich auf Portugiesisch >Pão de Açucar< und das bedeutet Zuckerbrot?  Die Christusstatue ist eines der sieben neuen Weltwunder und steht auf dem Berg Corcovado?

Zuckerhut und die Christusstatue auf dem Berg Corcovado

2. … Brasilianerinnen zwar die wohl winzigsten Bikinis der Welt tragen, aber niemals ohne ihn am Strand liegen würden?  Und, dass String-Bikini sind im Volksmund „Fio-Dental“ – eigentlich Zahnseide – genannt?

3. … der Gast in vielen Restaurants, genannt „Rodízio-Churrascaria“ (Steakhaus), eine Plastikkarte auf dem Tisch findet, die eine rote und eine grüne Seite hat?
Die Kellner gehen von Tisch zu Tisch und schneiden das Fleisch direkt vom Spieß auf den Teller!  Wer satt ist, legt die Karte mit der roten Oberfläche nach oben, Grün dagegen heißt: Bin noch nicht satt! So wissen die Kellner mit ihren Fleischspießen immer Bescheid und müssen den Gast nicht durch ständiges Fragen „belästigen“.

4. … man in den meisten brasilianischen Pizzerien eine Pizza mit Eis, Nutella, usw. (süße Pizzen) bestellen kann? Und man Pizza mit Mayo und Ketchup isst?

5. …die Wasserfälle in Foz do Iguaçu im Zweiländereck von Brasilien und Argentinien sind die größten der Welt und nicht die Niagara-Fälle?

Cataratas do Iguaçu in Foz do Iguaçu

6. … ca. 2.5 Millionen Brasilianer sind japanischer Abstammung? Der japanische  Stadtteil – Bairro da Liberdade in São Paulo ist die grösste Japanische Community ausserhalb von Japan.

7. …die „Cariocas“ werden die Einwohner Rios genannt?  Das Wort stammt aus der indigenen Bevölkerung Tupi-Guarani-Sprache. „Carioca“ – „Kari’Oka“ – Haus des weißen Mannes – und zwar der Name, den sie den portugiesischen Siedlern gaben, die das Land aufgebaut haben.

8……Familie ist sehr wichtig in Brasilien, Familien pflegen, anders als in Deutschland, eine enge Beziehungen zu Verwandten des zweiten und dritten Grades, also beispielsweise Onkel, Tante, Cousins, Nichten, Neffen usw?  Dadurch gibt es in Brasilien vielen „Großfamilien“.

Das hier ist nur ein ganz kleiner Teil von meiner Familie!

9…..es gibt (leider) viel mehr Brasilianer übergewichtig als wir uns das vorgestellen, wenn wir immer die perfekten Körper auf den Werbebildern sehen?

10….die Menschen sind nicht nur freundlich und hilfsbereit, sie sind SEHR, SEHR freundlich und hilfsbereit?

11….alle Süßigkeiten in Braslien sind 2 mal süßer als die, die wir hier haben?
Die Gründe dafür sind, dass die Brasilianer viele Rezept mit gesüßter Kondensmilch verarbeiten.

Köstliches Maracuja-Mousse mit Kondensmilch

12….Guaraná, ein lokaler Softdrink, ist beliebter als Coca-Cola?

13….in Brasilien kommt niemand zu der Zeit, zu der man verabredet ist?
In Deutschland beginnt eine Party um 19:00 Uhr, in Brasilien fahren die Gäste um 19:00 Uhr von zuhause los.

14….nicht alle Brasilianer haben dunkle Haare und gebräunte oder dunkle Haut? Brasilien hat immer europäische Kolonien gehabt und durch die Mischung sind auch blonde mit blauen/grünen Augen im ganzen Land zu finden.

15….aufgrund der hohen Preise, Brasilianer machen die meisten Einkäufe mit einer Kreditkarte, auch kleinste Beträge, und zahlen 2-3-10-12 mal in Raten? Sogar in der Drogerie und Apotheke.

Also, ein paar „Brasilien-Geheimnisse“ habe ich euch gerade verraten, ein paar andere lasse ich für die Zukunft! Vielleicht hat der eine oder andere Lust Brasilien zu besuchen, dann dürften diese Tipps kein Hindernis für euren Aufenthalt dort sein.

Danke an alle andere ü30Blogger Teilnehmer dieser tollen Aktion, für die informativen Beiträge, Inspirationen und den vielen einladenden Bilder aus euer Heimatstadt!

Gruß und Kuss

 


Babyparty für Lara Marie!

Wart ihr schon mal auf einer „Baby Shower“ bzw. Babyparty?

Damit meine ich nicht das Babypinkeln, das nach der Geburt gefeiert wird, sondern eine Baby-Shower, die vor der Geburt stattfindet und dabei erhalten die Eltern (eigentlich das Neugeborene ) kleine Geschenke für Ihr Baby, wie Schnuller, Windeln und beispielsweise Babyflaschen die noch fehlen.
Normalerweise wird die Party von einer (besten) Freundin vorbereitet, weil die „Bald-Mama“ an diesen Tag einfach entspannen und genießen soll und auch keine Arbeit haben sollte.
Diese Tradition kommt aus Amerika, aber ich persönlich kenne sie aus Brasilien und sogar für meinen Sohn wurde ein Party vor 34 Jahre gemacht. In Brasilien heißt diese Party: „Chá de Fraldas“ oder „Chá de Bebê“ – Windeln-Tea-Party oder Baby-Tea-Party.

Letzten Dienstag habe ich zuhause ein Baby Shower für meine – an diesem Tag noch schwangere – Freundin Bianca organisiert.
Eigentlich fand die Party schon in letzter Minute statt, weil der Geburtstermin vorgezogen werden musste und das Baby wurde bereits am Freitag geboren.

Also, zurück zur Party.
Obwohl es nicht die Regel ist, inzwischen können auch Männer auf der Baby Shower mitfeiern, was früher nur Frauensache war, denn es ist eine Freundinnen-Party für die Schwangere! Trotzdem waren bei uns nur die Freundinnen!

Ich habe eine Gäste-Liste gegeschrieben und zusammen waren wir 12 Mädels, jede hat etwas zu essen/trinken für die Party mitgebracht. Also, ich muss sagen, es hat alles sehr gut geschmeckt!

Um die perfekte Babyparty zu gestalten, habe ich mit Hilfe meine Schwiegertochter, unsere Terrasse dekorieren, natürlich in Rosa Farben, weil diese Party für eine „Princessin“ war.
Dekoriert habe ich mit allem Baby-Dekos, die ich zuhause noch gefunden habe, inklusive Babywäscheleine und Luftballons.

Was wäre eine Babyparty ohne Spiele?

Babyparty-Spiele um das Thema Baby und Mutterschaft dürfen nicht fehlen und ich hatte ein paar vorbereitet, z.B. Baby-Bingo mit Begriffen rund um das Baby, Heiß-Kartoffel mit Senf beschmiert Windeln, das Erraten des Bauchumfangs, Schnuller wurde versteckt und die zukünftige Mama sollte sie finden, Babybrei-Verkostung, Wickel-Wettbewerb, usw.
Jede die ein Spiel gewonnen hat, hat ein Baby-Fläschen mit Liebsperlen oder süßen Schnuller-Lutschern bekommen!

Babybrei-Verkostung! 🙂 Ich glaube nicht, dass Bianca für Lara diesen Brei kaufen wird!

Das beliebteste Spiel ist aber, wenn die werdende Mama erraten muss, wer ihr welches Geschenk gegeben hat.
Meine Version war, jede Freundin solltet als Tipp kurz etwas über sich schreiben und die „Bald-Mama“ sollte raten. Hat sie falsch geraten, musste sie „Schake“-Vanille aus der Babyfläschchen trinken. Ich habe geschrieben „die Herz-Oma“ und Bianca hat mich sofort erraten!

Wie ich schon sagte, gehört dazu eine Kleinigkeiten als Geschenk mitzubringen.
Zu den beliebtesten Geschenken gehören auch Gutscheine und selbstverständlich Windeln, und als Tradition wird die klassische „Windeltorte“ ganz gerne verschenkt.
Wie man eine Windeltorte gestalten kann zeige ich etwas später im Artikel.
Meine Windeltorte für das Baby habe ich als Tischdeko gestaltet, wie ihr in den Fotos sehen könnt.

Zum Abschluss hat Bianca für jeden Gast ein tolles Mitbringsel vorbereitet.
Jede Freundin bekam einen Kerzenständer mit einer Kerze, als Symbol des neues Lebens.

Also, ich denke es war eine sehr gelungene Baby-Shower! Die werdende Mami hat sich wirklich riesig gefreut, der Ausdruck ihrer Freude zeigte sich in „tausend Mal danke“, alle Freundinnen hatten viel Spaß und einen schönen Tag.

Lara Marie ist geboren und ist eine wunderschöne kleine Prinzessin! Ich bin die „Herz-Oma“ und ich glaube sie weißt schon, dass ich sie ganz toll liebe – das verrät ihr Lächeln zu mir! 😉

Willkommen im Leben, kleine Lara Marie!


Ich nehme die Gelegenheit und gratuliere noch einmal der frischgebackenen Mama Bianca und dem stolzen Papa Matthias herzlich! Ein bisschen Mama, ein bisschen Papa, perfekt! Das habt Ihr richtig gut gemacht – Lara Marie ist wirklich ein hübsches Mädchen!

Gruß und Kuss

 

Bastelanleitung für eine Windeltorte (Quele:YouTube/ MeinBabyZaube)

 

 

Dresden – sehen und hören!

Dresden – sehen und hören!
Warum Dresden sehen und hören, aber was ist mit „hören“ gemeint?

Nun alles der Reihe nach. Ich wollte mir schon immer die wieder aufgebaute und restaurierte Stadt Dresden anschauen, an diesem Wochenende hat es endlich geklappt.

Die Hauptstadt des Freistaats Sachsen wartet in der „Altstadt“ mit vielen beeindruckenden Bauten des Barocks, der Renaissance und des 19. Jahrhunderts aus. Dresden ist eine wunderschöne Kulturstadt und fasziniert jeden Besucher. Hier findet jeder kulturbewusste Mensch was das Herz begehrt.

Um einige bekannte Namen einmal aufzuzählen, gewissermaßen aus den „TopTen“ von Dresden, wir finden hier die Frauenkirche, die Semperoper, den Neumarkt, den Zwinger, die Kunstakademie, das Residenzschloss, die Kathedrale, den Altmarkt und vieles mehr.
Die „Neustadt“ in ein paar Schlagwörtern aufgezählt, zeigt uns das Reiterdenkmal des sächsischen Kurfürsten und polnischen Königs Friedrich August I., den „goldenen Reiter“, als wohl am meisten ins Auge fallenden, die Dreikönigskirche, Pfunds-Molkerei, Kunsthof, Szeneviertel äußere Neustadt, Museen und Regierungsviertel. Dazu wunderschöne Villen aus verschiedenen Epochen.

Die Besichtigung der Altstadt kann man bequem zu Fuß „ablaufen“, während ein Besuch der Neustadt schon einen fahrbaren Untersatz benötigt. Nachfolgend will ich Euch mit einigen Bildern ein paar persönliche Eindrücke wiedergeben.
Aber vorher löse ich noch auf was es mit „Dresden hören“ auf sich hat.

Ich hatte das Glück, dass in dieser Woche das Dresdener Internationale Dixieland Festival stattfand. Die ganze Stadt voller fetziger Musik, auf dem Markt, in den Straßen, Hotels und Cafés –  überall Livemusik und am Sonntag dann der große Umzug aller Bands.
Das war „Dresden hören“. Dazu passte das Wetter, also ein wunderbares Wochenende!

Grüß und Kuss


Hier könnt ihr jetzt ein paar Eindrücke mit erleben:

Frauenkirche Dresden

Die Pfunds Molkerei ist eine der Top-Sehenswürdigkeiten Dresdens.

Theaterplatz, der durch die Dresdner Semperoper sehr berühmt ist.

Der Zwinger ist neben der Frauenkirche das berühmteste Baudenkmal der Stadt. Der barocke Gebäudekomplex besitzt eine wundervolle Gartenanlage und mehrere Museen, wie die Gemäldegalerie Alte Meister.

Meissen Porzelan

Blick aus dem Hotel-Fenster

Kunstakademie /Figur „Goldene Fama“ (Göttin des Ruhmes)

Die Katholische Hofkirche in Dresden

Augustusbrücke, die älteste Brücke Dresdens und das Blaue Wunder aus Eisen.

Kulinarische Erlebnis in Dresden: die Eierschecke und der Baumstriezel

47. INTERNATIONALES DIXIELAND FESTIVAL Dresden

Eine exotische Delikatesse

Ob Palmito (Portugiesisch und Spanisch) oder Palmenmark, die Palmherzen (oder Palmenherzen) sind als Gemüse eine wahre exotische Delikatesse in unserer Küche.

Den Indianern, überall auf dieser Welt, wurde schon immer eine wichtige Rolle im Bereich der Lebensmittel zugeschrieben, unter diesen Lebensmitteln sind die Palmenherzen!
Die Geschichte über die Nützlichkeit der Amazonas-Palme hat ihren Ursprung in Peru, hier hat sie den Namen “pijuayo”.
Der Palmito ist in ganz Lateinamerika heimisch. Die Pfirsichpalme/Pupunheira, die in der Amazonas-Becken-Region nativ ist, ist eine von den Palmenarten, aus denen die Palmenherzen entnommen werden. Sie hat viele Triebspitzen und so kann man das „Herz“ entnehmen ohne die Pfanze zu töten.

Auch die Açaí-Palme (ç=ss d.h. gesprochen „Assa-i“, nicht ACAI) ist eine Hauptquelle für Palmenherzen, obwohl bei ihr die Ernte der Açaí-Beeren und der Kauf der Açaí-Früchte, die ihr keinen Schaden zufügen, immer mehr an Bedeutung auf dem Welt-Markt gewinnt.
Vielen Palmen wird leider großer Schaden zugefügt, durch die Entnahme der Palmenherzen, so dass sie sogar eingehen können.
Naturbewußt wird also die Entnahme vorgenommen, wenn die Vegetation der Palme ihren Zenit überschritten hat. Leider, wie auch bei der Waldrodung der Amazonas-Wälder, werden von skrupellosen Geschäftemachern viele Palmen vor Ende der Vegetation gefällt, nur um die Herzen ernten zu können, dabei nimmt man den Verlust der Palme widerwärtig hin.

Die Kokospalme zum Beispiel hat einen „natürlichen“ Schutz davor, da die Früchte (Kokosnüsse) einen höheren wirtschaftlichen Wert besitzen, als der Gewinn aus den Herzen, werden sie nicht für diesen Zweck gefällt.
Um den Weltmarkt ausreichend beliefern zu können, werden in besonderen Gebieten Palmen für die Gewinnung von Palmenherzen gezüchtet; das schützt in gewisser Weise vor Raubbau an der Natur.

Der „Palmito“ ist ein äußerst zartes Gemüse mit mildem, nussigen Geschmack! Wie ihr sehen könnt, die Palmitostangen ähneln Spargel, sind aber etwas dicker und im Verkauf kürzer.

Hier in Deutschland finden wir im Lebensmittelhandel dieses Gemüse überwiegend in Dosen, allerdings schmecken sie aus Dosen auch etwas säuerlich, da sie mit Essig oder Zitrone konserviert werden.
Allerdings macht das der Qualität nichts, sie schmecken trotzdem gut in Salaten, als Fingerfood oder Tapas mit Garnelen oder mit Schinken umwickelt, sowie als Gemüse-Beilage zum Grillgut, usw.

Ich würde sagen, einen wirklichen Eigengeschmack findet man nicht, aber beim Verzehr sind sie schön säuerlich frisch!

Ich habe die Salat Variante als sehr einfaches Rezept heute für euch ausgesucht und hoffe damit euer „Herz“ damit gewinnen zu können!

Palmenherzsalat mit Honig-Senf-Dressing

1 Glas oder Dose (500 g) Palmenherzen, in Ringen schneiden
500 g Grüner Salat
Lachs
Mandeln oder Pinienkerne
150 g Kirschtomaten
1 EL Olivenöl extra vergine
3 EL Balsamico
Schwarze Oliven
Salz
Pfeffer
Alle Zutaten in eine Salatschüssel geben und gut mischen.
Für die Senf-Honig-Sauce:  2 EL Senf, 2 EL Honig, 2 EL Olivenöl, 2 El Weißweinessig mit 1 El Wasser, Salz und Pfeffer – Alles verrühren, fertig!

Habt ihr schon mal Palmenherzen probiert?
Nur durch probieren kann man seine Vorliebe dafür gewinnen, nicht wahr? Schreibt mir mal wie der „Spargel des Strandes“ euch schmeckt!  🙂

Gruß und Kuss

Hier die Geschichte der Palmitos in bewegten Bildern, Kommentar leider nur in Spanisch, spricht aber für sich selbst.